Trump reist mit 14 Top-CEOs nach China: 15 Billionen Dollar geballte Macht
Trump in China: 15 Billionen Dollar Delegation

US-Präsident Donald Trump ist zu einem hochkarätigen Gipfeltreffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping in Peking eingetroffen. Die beiden Staatschefs verhandeln über die großen globalen Konflikte: den Iran-Krieg, die Taiwan-Frage und die angespannten Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Supermächten, die zuletzt durch Trumps Zollpolitik und chinesische Vergeltungsmaßnahmen belastet wurden.

Spektakuläre Delegation

Besondere Aufmerksamkeit erregte die riesige Delegation, die Trump in der Air Force One nach China begleitete. Ein Foto zeigt die geballte Macht der USA auf den Stufen der Großen Halle des Volkes, während die Staatschefs vorbeimarschierten.

Trumps Regierungs- und Beraterteam war hochkarätig besetzt: Außenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent, Pentagon-Chef Pete Hegseth, Top-Berater Stephen Miller und Kommunikationsdirektor Steven Cheung. Auch Präsidentensohn Eric Trump, Chef der Trump Organization, und dessen Frau Lara Trump reisten mit. Diplomaten bewerteten diesen Familienauftritt als ungewöhnlich für eine Staatsvisite, auch wegen möglicher privatwirtschaftlicher Trump-Deals.

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14 Top-CEOs an Bord

Noch spektakulärer war Trumps Entourage aus Firmenchefs vieler US-Topkonzerne. 14 Top-CEOs standen auf den Stufen, deren Konzerne einen Börsenwert von rund 15 Billionen Dollar (12,8 Billionen Euro) haben – das entspricht etwa drei Vierteln des chinesischen Bruttoinlandsprodukts.

Zu den Superstars von Corporate America gehörten: Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk, Noch-Apple-Chef Tim Cook und Nvidia-Boss Jen-Hsun Huang, Chef des weltweit wichtigsten KI-Chipkonzerns. Dazu kamen Finanz- und Bankenriesen wie Blackstone-Chef Stephen Schwarzman, Goldman-Sachs-Boss David Solomon, Citigroup-Chefin Jane Fraser und Mastercard-Chef Michael Miebach. Auch Boeing-Boss Kelly Ortberg war dabei, der sich Milliardenaufträge für neue Flugzeuge erhoffte.

Wer fehlte?

Interessant war auch, wer nicht mitreiste: Stabschefin Susie Wiles blieb in Washington, ebenso Vizepräsident JD Vance. Vance scherzte bei einer Pressekonferenz: „Ich reise nicht mit dem US-Präsidenten ins Ausland. An Tagen wie heute fühle ich mich manchmal wie Macaulay Culkin in Kevin – Allein zu Haus. Ich betrete das Weiße Haus, es ist sehr still, niemand ist da, und ich brauche einen Moment, um zu begreifen, was genau los ist.“

Die CEOs im Überblick

  1. David Solomon (64, Goldman Sachs)
  2. Sanjay Mehrotra (67, Micron)
  3. Brian Sikes (Alter unbekannt, Cargill)
  4. Michael Miebach (Alter unbekannt, Mastercard)
  5. Jacob Thaysen (Alter unbekannt, Illumina)
  6. Kelly Ortberg (66, Boeing)
  7. Larry Culp (63, GE Aerospace)
  8. Jane Fraser (58, Citigroup)
  9. Cristiano Amon (55, Qualcomm)
  10. Ryan McInerney (Alter unbekannt, Visa)
  11. Tim Cook (65, Apple)
  12. Elon Musk (54, Tesla)
  13. Stephen A. Schwarzman (79, Blackstone)
  14. Jen-Hsun Huang (63, Nvidia)

Die Verhandlungen in Peking werden mit Spannung erwartet. Beobachter rechnen mit schwierigen Gesprächen, insbesondere zu den Themen Zölle und Taiwan.

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