Trump verkündet: Operation „Epische Wut“ gegen Iran nahezu beendet
Trump: Krieg gegen Iran „so gut wie“ beendet

Trump verkündet Fortschritte im Iran-Konflikt: Operation „Epische Wut“ nahezu abgeschlossen

Nach elf Tagen intensiver Luftangriffe gegen den Iran hat US-Präsident Donald Trump (79) am späten Montagabend in seinem Golfklub in Doral, Florida, ein umfassendes Update zur militärischen Lage im Nahen Osten präsentiert. Statt neuer Eskalationsdrohungen lieferte der Präsident eine detaillierte Bestandsaufnahme, die vorsichtige Hoffnung auf ein baldiges Ende des Konflikts weckt. Die Operation „Epische Wut“ laufe nicht nur planmäßig, sondern sei dem ursprünglichen Zeitrahmen sogar deutlich voraus, betonte Trump. Der Krieg sei „so gut wie“ beendet, allerdings rechnet der Präsident nicht mit einem vollständigen Abschluss noch in dieser Woche.

Präventivschlag als Auslöser: Neue Atom-Anlage im Iran

In seiner Rede enthüllte Trump erstmals den konkreten Auslöser für die massive Offensive: Nach US-Informationen soll der Iran heimlich mit dem Bau einer neuen Anlage zur Gewinnung von Atombrennstoff begonnen haben. Trump rechtfertigte die Angriffe als notwendigen Präventivschlag: „Wenn ich sie nicht zuerst angegriffen hätte, hätten sie zuerst unsere Verbündeten angegriffen“, erklärte der Präsident gegenüber Reportern. Er fügte hinzu: „Sie wollten den Nahen Osten übernehmen.“ Ein Angriff auf US-Verbündete sei innerhalb einer Woche zu „100 Prozent“ sicher gewesen.

Bilanz nach elf Kriegstagen: Über 5000 Ziele bombardiert, 51 Kriegsschiffe zerstört

Vor Republikanern und der Presse legte Trump eine erste umfassende Bilanz vor, die sich auf Zahlen des US-Zentralkommandos (Centcom) stützt. Seit Beginn der Angriffe am 28. Februar seien bereits mehr als 5000 Ziele im Iran bombardiert worden. Auch auf See sei der Gegner massiv geschwächt worden: Insgesamt 51 iranische Kriegsschiffe wurden nach Angaben des Präsidenten versenkt oder schwer beschädigt. „Wir haben einen kleinen Ausflug in den Nahen Osten unternommen, um etwas Übles zu beseitigen. Und ich denke, Sie werden sehen, dass es ein kurzfristiger Ausflug wird“, sagte Trump in seinem Golfclub.

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Der Präsident betonte zudem signifikante Erfolge bei der Abwehr iranischer Drohnen: Seit Kriegsbeginn gebe es einen „83-prozentigen Rückgang bei iranischen Drohnen-Starts“. „Gemeinsam mit unseren israelischen Partnern zerschmettern wir den Feind“, so der 79-Jährige. Die militärischen Ziele der USA bezeichnete er als „nahezu abgeschlossen“.

Wirtschaftlicher Druck: Trump will Ölpreise stabilisieren

Hinter der Iran-Strategie steht ein massiver wirtschaftlicher Druck. Um die globalen Märkte zu beruhigen, kündigte Trump an, die ölbezogenen Sanktionen auszusetzen und die US-Marine zum Schutz von Tankern in der strategisch wichtigen Straße von Hormus einzusetzen. Sein klares Versprechen lautete: „Wir wollen die Ölpreise niedrig halten.“ Diese seien durch den Konflikt nur künstlich in die Höhe getrieben worden.

Doch der Präsident schickte auch eine deutliche Warnung an den Iran: Sollte das Land die Ölversorgung trotz dieses Angebots weiter stören, werde man auf einem „viel, viel härteren Niveau“ bombardieren – in diesem Fall stünden auch Anlagen zur Stromerzeugung auf der Zielliste.

Börsenreaktion und diplomatische Kontakte

Die Reaktion der Finanzmärkte folgte prompt: Der S&P 500 stieg unmittelbar um 1 Prozent, während der Ölpreis von Spitzenwerten über 119 Dollar auf unter 90 Dollar pro Barrel sackte. Besonders brisant ist dabei, dass Trump die Lage zuvor in einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin (73) besprochen hatte. Russland ist wegen seines eigenen Krieges in der Ukraine selbst von internationalen Sanktionen gegen seine Öleinnahmen betroffen.

Interne Spannungen und humanitäre Bilanz

Während in Teheran Modschtaba Chamenei (56) die Nachfolge seines am ersten Kriegstag getöteten Vaters antrat – eine Wahl, die Trump als „Enttäuschung“ bezeichnete – bleibt die Lage blutig. In Israel starben durch iranische Raketen mittlerweile elf Menschen. Auch die USA beklagen ihr siebtes Todesopfer: einen 26-jährigen Soldaten aus Kentucky.

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Intern scheint es zudem politische Spannungen zu geben: Trump räumte ein, dass sein Vizepräsident JD Vance (41) „vielleicht etwas weniger enthusiastisch“ bezüglich des Krieges sei. Dennoch blickt Trump bereits nach vorn und sprach davon, dass dies der „Anfang beim Aufbau eines neuen Landes“ sei – eine klare Andeutung auf eine neue Ordnung im Iran nach einem möglichen Sieg.