Trump lehnt Verantwortung für Straße von Hormus ab - Iran setzt Angriffe fort
Trump: Straße von Hormus nicht unsere Sache

Trump verweigert Verantwortung für Öffnung der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump hat klargestellt, dass die Vereinigten Staaten nicht für die Öffnung der vom Iran blockierten Straße von Hormus verantwortlich sein werden. In einer Erklärung im Weißen Haus betonte er, dass die USA mit diesem Problem, das aus dem amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran resultiert, „nichts zu tun“ hätten. Die strategisch wichtige Meerenge, die für den globalen Öl- und Gashandel von entscheidender Bedeutung ist, bleibt weiterhin gesperrt, was zu steigenden Spritpreisen und anhaltenden gegenseitigen Angriffen in der Region führt.

Iran setzt Raketen- und Drohnenangriffe fort

Gut einen Monat nach Beginn der amerikanisch-israelischen Offensive setzt der Iran seine Attacken auf benachbarte Golfstaaten unvermindert fort. In Kuwait wurden Treibstofftanks am internationalen Flughafen durch Drohnen getroffen, wobei nach ersten Berichten nur Sachschaden entstand. Vor der Küste Katars geriet ein Tanker unter Beschuss, wobei ein Schaden im Rumpf oberhalb der Wasseroberfläche festgestellt wurde. Die Besatzung blieb unverletzt, doch die Verantwortung für diesen Angriff ist noch ungeklärt. Diese Vorfälle unterstreichen die anhaltende Instabilität im Persischen Golf, wo wichtige Häfen und Verladestationen für Öl und Gas liegen.

Trumps Haltung und internationale Reaktionen

Trump bekräftigte, dass nach dem Ende der US-Angriffe andere Länder für die Sicherung der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zuständig sein müssten. Er verwies auf Länder wie Frankreich oder China, die in der Lage seien, „für sich selbst zu sorgen“. Diese Position steht im Kontrast zu früheren Forderungen Trumps an Nato-Partner um militärische Unterstützung, die er scharf kritisierte, als sie ausblieb. Die steigenden Weltmarktpreise für Rohöl und Flüssiggas setzen auch die US-Regierung unter Druck, insbesondere mit Blick auf die anstehenden Zwischenwahlen zum Kongress im November.

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Emirate drängen auf gewaltsame Öffnung

Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ bemühen sich die Vereinigten Arabischen Emirate um eine internationale Koalition, um die Straße von Hormus gewaltsam zu öffnen. Emiratische Diplomaten haben die USA und andere Militärmächte dringend aufgefordert, sich an einer solchen Initiative zu beteiligen, und streben eine UN-Resolution zur Legitimierung an. Der Iran wird beschuldigt, die Weltwirtschaft durch die Blockade der Meerenge zu gefährden, was die Komplexität und Gefahr eines möglichen militärischen Einsatzes ohne iranische Zustimmung unterstreicht.

Weitere Entwicklungen im Konflikt

Trump rechnet mit einem Ende der US-Angriffe im Iran innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen und lehnt Verhandlungen mit Teheran ab, da er das Ziel verfolgt, den Iran in seiner Fähigkeit zur Entwicklung von Atomwaffen dauerhaft zu schwächen. Gleichzeitig setzt Israel unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seine Angriffe fort, wobei Netanjahu einen baldigen Sturz des iranischen Regimes erwartet. In Beirut führten israelische Luftangriffe zu Todesopfern und Verletzten, während der Iran Vorbehalte gegen Verhandlungen mit den USA äußerte und eine umfassende Einstellung der Feindseligkeiten in der Region fordert.

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