US-Kriegsminister bestätigt schwere Verletzungen des iranischen Ober-Mullahs
Der neue iranische Ober-Mullah Modschtaba Chamenei (56) ist nach Angaben von US-Kriegsminister Pete Hegseth (45) „verwundet und wahrscheinlich entstellt“ worden. Diese Aussage machte Hegseth am Freitag während einer Pressekonferenz in Washington und bestätigte damit erstmals bislang unverifizierte Berichte über das Schicksal des religiösen Führers.
Seit Tagen fehlt jede Spur des neuen Oberhaupts
Seit seiner Wahl zum neuen iranischen Oberhaupt nach dem Tod seines Vaters Ali Chamenei (†86) hat sich Modschtaba Chamenei nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. Die fehlende Präsenz des Mullah-Führers hatte bereits zu zahlreichen Spekulationen über seinen Gesundheitszustand geführt.
Hegseth äußerte sich bei der Pressekonferenz äußerst kritisch über die iranische Führung: „Auf der Flucht haben sie sich verzweifelt unter die Erde zurückgezogen. Sich verkriechen – das ist es, was Ratten tun.“
Tragischer Hintergrund: Familienmitglieder bei Angriff getötet
Bereits am ersten Kriegstag vor knapp zwei Wochen waren bei einem israelischen Angriff neben Chameneis Vater auch seine Mutter, seine Ehefrau und eines seiner Kinder ums Leben gekommen. Das Anwesen von Ali Chamenei in Teheran wurde dabei vollständig zerstört.
Trotz dieser tragischen Ereignisse behaupteten iranische Staatsmedien anschließend, Chamenei sei „bei voller Gesundheit“ und beaufsichtige wichtige nationale Angelegenheiten. Diese Darstellung wird durch die aktuellen Aussagen des US-Kriegsministers jedoch massiv in Frage gestellt.
Medienberichte über konkrete Verletzungen
Laut verschiedenen Medienberichten soll der Ober-Mullah mehrere Verletzungen erlitten haben:
- Die „New York Times“ berichtete unter Berufung auf anonyme israelische und amerikanische Quellen von einer Beinverletzung
- Chamenei halte sich demnach an einem sicheren Ort mit begrenzter Kommunikationsmöglichkeit auf
- Laut CNN soll der Mullah-Führer eine Verletzung am Fuß erlitten haben
- Zusätzlich habe er einen Bluterguss um das linke Auge und andere kleinere Verletzungen im Gesicht davongetragen
Israelische Position und weitere Entwicklungen
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) hatte am Donnerstag erklärt, Chamenei junior könne „sein Gesicht nicht in der Öffentlichkeit zeigen“. Netanjahu deutete mögliche weitere Tötungsversuche an, indem er sagte, er würde „keine Lebensversicherungen“ für die Feinde Israels abschließen.
Seit dem israelischen Angriff vor zwei Wochen machen sogar Spekulationen die Runde, dass Chamenei möglicherweise im Koma liege. Die fehlende öffentliche Präsenz und die widersprüchlichen Aussagen verschiedener Seiten lassen die tatsächliche Situation des iranischen Ober-Mullahs weiterhin im Unklaren.
Die Bestätigung durch US-Kriegsminister Hegseth markiert einen bedeutenden Moment in der aktuellen Berichterstattung über den Iran und unterstreicht die angespannte Sicherheitslage in der Region. Die Entwicklung um den Gesundheitszustand des religiösen Führers bleibt ein zentrales Thema in den internationalen diplomatischen Beziehungen.



