Iran-Krieg: USA intensivieren Angriffe - Irans Führer wahrscheinlich entstellt
USA erhöhen Angriffe im Iran-Krieg - Führer verletzt

USA erhöhen Angriffe im Iran-Krieg auf bisherigen Höchststand

Die Vereinigten Staaten haben ihre militärischen Operationen im anhaltenden Iran-Krieg deutlich intensiviert. Verteidigungsminister Pete Hegseth gab am 13. Tag der Auseinandersetzungen bekannt, dass die Angriffe auf das bisher höchste Niveau gesteigert wurden. Gleichzeitig äußerte er sich zu Verletzungen des iranischen Führers Modschtaba Chamenei.

Verletzungen des iranischen Führers und zerstörte Infrastruktur

Nach Angaben von Hegseth ist der neue oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, verwundet und wahrscheinlich entstellt. Der US-Verteidigungsminister ließ offen, um welche Art von Verletzungen es sich handelt und wie diese zustande kamen. Diese Aussage folgt auf Bemerkungen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, der erklärt hatte, der 56-jährige Religionsführer könne „sein Gesicht nicht in der Öffentlichkeit zeigen“.

Parallel zu diesen Entwicklungen berichtete Hegseth, dass die militärische Infrastruktur der Islamischen Republik zum Bau ballistischer Raketen weitgehend zerstört worden sei. Trotz dieser massiven Schäden gehen in Teheran weiterhin Tausende Regierungsanhänger zu israelfeindlichen Demonstrationen auf die Straßen.

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Internationale Reaktionen und humanitäre Krise

Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich während eines Besuchs in Norwegen deutlich zur internationalen Lage. „Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges und wir wollen es auch nicht werden“, betonte der CDU-Politiker. Er lehnte einen internationalen Militäreinsatz zum Schutz von Handelsschiffen in der Straße von Hormus derzeit ab, obwohl Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine solche Operation befürwortet.

Die humanitäre Bilanz des Konflikts ist verheerend:

  • Nach WHO-Angaben sind im Iran 1.255 Menschen getötet und mehr als 15.100 verletzt worden
  • Im Libanon wurden 634 Todesopfer und über 1.586 Verletzte gemeldet
  • Mehr als 100.000 Menschen sind im Iran auf der Flucht
  • Im Libanon gibt es über 800.000 Binnenvertriebene
  • Fast 22.000 zivile Gebäude wurden beschädigt, darunter mehr als 17.000 Wohneinheiten

Weitere militärische Entwicklungen und wirtschaftliche Folgen

Die Türkei wurde zum dritten Mal Ziel einer aus dem Iran abgefeuerten ballistischen Rakete, die von einem NATO-Abwehrsystem abgefangen wurde. Das türkische Verteidigungsministerium bestätigte den Vorfall, ohne den genauen Ort der Abfangaktion zu nennen. Die Türkei verhält sich offiziell neutral im Konflikt zwischen Israel, den USA und dem Iran.

Ein tragischer Zwischenfall ereignete sich im Westen des Irak, wo ein Tankflugzeug der US-Streitkräfte vom Typ KC-135 abstürzte. Vier der sechs Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Das für die Region zuständige US-Kommando Centcom betonte, dass der Absturz weder auf feindlichen Beschuss noch auf Beschuss von Verbündeten zurückzuführen sei.

Auf wirtschaftlicher Ebene reagieren die USA auf den stark gestiegenen Ölpreis mit einer temporären Lockerung der Sanktionen gegen Russland. Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass Länder zeitweise russisches Öl kaufen dürfen, das sich bereits auf Schiffen befindet. Diese Ausnahme von den US-Sanktionen soll bis zum 11. April gelten. Bundeskanzler Merz kritisierte diese Maßnahme deutlich: „Jetzt Sanktionen zu lockern, aus welchen Gründen auch immer, das halten wir für falsch“.

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