Wettlauf um Iran-Uran: Putin bietet Trump Übernahme an - USA skeptisch
Wettlauf um Iran-Uran: Putin bietet Trump Übernahme an

Gefährlicher Wettlauf um das iranische Uran: Putin mischt mit

Washington/Moskau – Trotz massiver Luftangriffe der USA und Israels in der Vergangenheit verfügt das iranische Regime nach wie vor über beträchtliche Mengen angereicherten Urans. Aktuelle Satellitenaufnahmen zeigen Lastwagenaktivitäten an der schwer beschädigten Nuklearanlage in Fordo, etwa 95 Kilometer von Teheran entfernt. Diese Bilder werfen eine brisante Frage auf: Transportieren die Fahrzeuge das verbliebene Uran ab? Ein internationaler Wettlauf um die Kontrolle über das gefährliche Material scheint im Gange zu sein.

Ausreichend Uran für bis zu zehn Atomwaffen

Dem Bericht des "Defence Networks" zufolge besitzt der Iran noch rund 450 Kilogramm angereichertes Uran. Dieses Material sei technisch nur einen Schritt von waffenfähigem Uran entfernt. Bereits 400 bis 440 Kilogramm würden theoretisch ausreichen, um nach weiterer Anreicherung etwa neun bis zehn Atomwaffen herzustellen. Die US-Angriffe im Vorjahr hatten zwar die Zentrifugenhallen in Fordo und anderen Anlagen schwer beschädigt, das angereicherte Uran selbst jedoch nicht vollständig beseitigt.

US-Geheimdienstkreise gehen davon aus, dass das Mullah-Regime trotz der anhaltenden Luftangriffe weiterhin Zugang zu den Uranvorräten hat. Diese gefährliche Situation hat nun auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf den Plan gerufen.

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Putins Angebot und Trumps Ablehnung

In einem Telefonat mit dem US-Präsidenten Donald Trump soll der 73-jährige Kreml-Herrscher angeboten haben, das angereicherte Uran aus dem Iran zu übernehmen und "sicher" in Russland zu lagern. Wie das US-Nachrichtenportal Axios berichtet, lehnte der 79-jährige Trump dieses Angebot jedoch ab. Ein US-Beamter bestätigte gegenüber Axios, dass es nicht das erste Mal sei, dass Putin ein derartiges Angebot unterbreite.

"Die Position der USA lautet, dass wir sehen müssen, dass das Uran gesichert ist", erklärte der Beamte. Gleichzeitig schloss er eine Zusammenarbeit mit anderen Staaten nicht vollständig aus. "Der Präsident spricht mit allen", so der Beamte weiter. Trump sei "immer bereit, eine Einigung zu erzielen. Aber es muss eine gute Einigung sein."

USA prüfen "Sondermaßnahmen"

Laut dem "Defence Networks"-Bericht könnten die USA im Laufe des Krieges gegen den Iran "Sondermaßnahmen" ergreifen, um das verbliebene angereicherte Uran aufzuspüren und unter Kontrolle zu bringen. Die Satellitenaufnahmen von Lastwagen an der Nuklearanlage in Fordo aus dem Juni 2025 dienen als Beleg für die anhaltende Uranaktivität des Iran.

Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung mit großer Sorge. Der Besitz waffenfähigen Materials durch das iranische Regime stellt eine erhebliche Bedrohung für die regionale und globale Sicherheit dar. Die diplomatischen Verhandlungen zwischen den USA, Russland und anderen beteiligten Staaten werden in den kommenden Wochen entscheidend sein für die Frage, wer letztlich die Kontrolle über das gefährliche iranische Uran erlangt.

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