Schmelzwasser und Regen: 61 Feuerwehr-Einsätze in Vorpommern-Greifswald
Tauwetter und anhaltende Regenfälle haben im Landkreis Vorpommern-Greifswald zu einer Serie von Einsätzen geführt. Innerhalb von nur 18 Stunden, von Mittwochmittag bis Donnerstagfrüh, zählte die Leitstelle insgesamt 61 wetterbedingte Alarmierungen. Die Einsatzkräfte waren vor allem im Süden und Osten des Kreises im Dauereinsatz, um überflutete Straßen zu sichern und vollgelaufene Keller leer zu pumpen.
Betroffene Regionen und Einsatzkräfte
Besonders betroffen waren die Ämter Jarmen-Tutow, Peenetal/Loitz, Anklam-Land, Usedom-Süd sowie Löcknitz-Penkun. Hier behinderten überflutete Straßen stellenweise den Verkehr, während Feuerwehren und das Technische Hilfswerk (THW) Keller leerpumpten und überflutete Grundstücke trockenlegten. Das THW unterstützte mit Kräften aus den Ortsverbänden Greifswald, Wolgast und Pasewalk. Erfreulicherweise meldete der Landkreis keine Personenschäden.
Einzelne Maßnahmen dauerten auch am Donnerstagvormittag noch an. So musste in Passow, einer Gemeinde in Görmin, weiterhin Wasser aus einem Gebäude gepumpt werden. Die professionelle Arbeit der Helfer wurde von Landrat Michael Sack gewürdigt, der den Feuerwehren und dem THW seinen Dank aussprach.
Würdigung und aktuelle Wetterlage
Landrat Michael Sack betonte: „Seit gestern sind zahlreiche Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks unermüdlich im Einsatz. Dieses professionelle Handeln zeigt, wie verlässlich unsere Hilfs- und Rettungskräfte sind. Allen eingesetzten Kräften gilt mein großer Dank. Ihr Dienst für die Gemeinschaft, ihr freiwilliges Engagement kann nicht hoch genug gewürdigt werden.“
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bleibt es am Freitag dicht bewölkt, mit zeitweisem leichtem Schneefall und verbreiteter Glättegefahr. Es ist daher gut möglich, dass es auch am Wochenende noch zu zahlreichen weiteren Einsätzen kommen wird, falls die Wetterbedingungen anhalten.



