Aufatmen bei PCK: Reiche verspricht Jobs bis Ende 2026
Aufatmen bei PCK: Jobs bis Ende 2026 sicher

Die Mitarbeiter der PCK-Raffinerie in Schwedt können aufatmen: Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) hat eine Verlängerung der Beschäftigungsgarantie bis Ende 2026 zugesagt. Zudem kündigte sie ein bundesweites Raffineriekonzept an, um alle Standorte zu sichern.

Erneute Krise nach Ausbleiben von kasachischem Öl

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre steckt die Raffinerie in einer existenziellen Krise. Nach dem Importstopp russischen Öls infolge des Ukraine-Kriegs ist nun kasachisches Öl ausgeblieben. Russland hatte den Durchfluss aus „technischen“ Gründen am 1. Mai gestoppt. Das Werk muss nun alternative Ölquellen erschließen, um den Betrieb mit 1.100 Beschäftigten wirtschaftlich auszulasten.

Reiche lobt Belegschaft und kündigt Konzept an

Bei einem Besuch in Schwedt versprach Reiche, dass die am 30. Juni auslaufende Beschäftigungsgarantie bis Ende 2026 verlängert wird. Sie lobte die Arbeit der PCK-Mannschaft: „Hier weiß man, was man will. Wenn es mal klemmt oder ruckelt, muss man zusammenhalten. Das wird hier bei der PCK immer vorgelebt.“ Parallel dazu kündigte die Ministerin ein deutschlandweites Raffineriekonzept an, das langfristig die Perspektiven aller Standorte klären soll.

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Bereits in der Vergangenheit hatte sich die Bundespolitik um Schwedt gekümmert: Robert Habeck (Grüne) war unmittelbar nach Kriegsbeginn in der Ukraine vor Ort. Nun zeigte sich Reiche als „Kümmerin“ und unterstrich die Bedeutung des Standorts für die Region Uckermark, die wirtschaftlich nicht zu den Boom-Regionen zählt.

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