Bei einem Flugzeugabsturz in Namibia sind alle vier Insassen einer kleinen Propellermaschine ums Leben gekommen. Die Fluggesellschaft Desert Air bestätigte, dass sich an Bord der Cessna 210 ein Pilot und drei deutsche Staatsangehörige befanden. „Leider gab es keine Überlebenden“, hieß es in einer offiziellen Mitteilung.
Abflug in Windhuk, Ziel Sossusvlei
Die Gruppe deutscher Touristen war am Sonntag vom internationalen Flughafen der Hauptstadt Windhuk gestartet. Die Reise sollte zu den berühmten roten Sanddünen von Sossusvlei führen, einem der bekanntesten Touristenziele Namibias. Die Maschine hätte etwa eine Stunde später auf der privaten Landebahn einer Lodge in der Gegend Sossusvlei landen sollen, erreichte jedoch nie ihr Ziel.
Wrack am Montagmorgen entdeckt
Das Wrack der abgestürzten Cessna 210 wurde am Montagmorgen gefunden. Die genaue Absturzstelle und die Umstände des Unglücks sind noch nicht vollständig geklärt. Die namibischen Behörden haben eine offizielle Untersuchung zur Unfallursache eingeleitet, wie Desert Air weiter mitteilte.
Sossusvlei: Ein Paradies für Touristen
Sossusvlei ist berühmt für seine roten Sanddünen, die zu den höchsten der Welt gehören. Das Gebiet zieht jährlich zahlreiche Besucher an, die die atemberaubende Landschaft und die einzigartige Natur erleben möchten. Der tragische Unfall überschattet nun die Faszination für dieses Reiseziel.
Die Identität der Opfer wurde bislang nicht offiziell bestätigt. Die deutschen Behörden stehen in Kontakt mit den namibischen Stellen, um die Hinterbliebenen zu informieren und zu unterstützen.



