Ganz im Zeichen Europas stand die Stadt Malchin am vergangenen Wochenende. Sie war Gastgeber des diesjährigen Europart-Treffens, an dem Delegationen aus den Partnerstädten Szerencs (Ungarn) und Hesperingen (Luxemburg) teilnahmen. Vertreter aus Kommunalpolitik, Schulen und Vereinen kamen zu mehreren gemeinsamen Programmpunkten zusammen. Untergebracht waren die Gäste im Salemer Kolpingwerk.
Allee der Städtepartnerschaft erweitert
Gemeinsam mit Schülern der Siegfried-Marcus-Schule erweiterten die Gäste mit einer Pflanzaktion die „Allee der Städtepartnerschaft“ vom Malchiner Ortsteil Salem in Richtung Neukalen. Zwölf Obstbäume wurden hier gesetzt. Zu einem Basketball-Nachmittag trafen sich Schülermannschaften aus Szerencs und vom TSV Malchin im Kolpingwerk.
Höhepunkt in der Lindenhalle
Höhepunkt des Treffens war am Sonnabend eine Veranstaltung rund um die Malchiner Lindenhalle, die von der Schalmeien-Kapelle der Feuerwehr eröffnet wurde. Schüler stellten die Partnerstädte Malchin, Szerencs und Hesperingen vor. Die Delegationen präsentierten Beiträge aus ihren Städten; die Gruppe aus Luxemburg und die ungarischen Gäste traten musikalisch auf. Für das Finale sorgte der Gielower Karnevalsverein mit Tanzdarbietungen.
„Was bedeutet Europa für mich?“
Am Nachmittag moderierte Stadträtin Manuela Rißer eine Gesprächsrunde unter dem Titel „Was bedeutet Europa für mich?“. In der Runde ging es um Reisefreiheit, Europa als Friedensprojekt, Perspektiven für junge Menschen, Bürokratieabbau und die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Ein Stadtrundgang durch Malchin mit Besuch des Rathauses rundete das Treffen ab.



