Bund verlängert Jobgarantie für Raffinerie Schwedt um sechs Monate
Jobgarantie für Raffinerie Schwedt verlängert

Der Bund verlängert die Beschäftigungsgarantie für die Raffinerie im brandenburgischen Schwedt um ein halbes Jahr ab Juli. Das gab Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) bekannt. „Mit der Verlängerung der Beschäftigungsgarantie geben wir Perspektive und Sicherheit“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. „Wir wollen Schwedt langfristig stärken, industrielle Wertschöpfung sichern und neue Perspektiven für die Region schaffen.“

Besuch der Ministerin vor Ort

Reiche besucht die Raffinerie heute persönlich. „Schwedt steht für industrielle Stärke, Versorgungssicherheit und den Zusammenhalt einer ganzen Region“, betonte sie. Gerade in geopolitisch schwierigen Zeiten zeige sich, wie wichtig leistungsfähige industrielle Standorte für Deutschland seien. Die rund 1.200 Beschäftigten der PCK leisteten täglich einen entscheidenden Beitrag zur Energieversorgung im Nordosten Deutschlands – unter Bedingungen, die weiterhin herausfordernd blieben. „Deshalb ist klar: Bund und Land stehen an der Seite des Standorts“, so die Ministerin.

Bedeutung für die Region

Die Sorgen um die Zukunft der Raffinerie bei den Beschäftigten sind groß. Die Anlage versorgt weite Teile des Nordostens Deutschlands und Berlins mit Sprit, Heizöl und Kerosin. Mit der Verlängerung der Garantie erhalten die Mitarbeiter und die gesamte Region eine wichtige Planungssicherheit. Der Bund unterstreicht damit sein Engagement für den Industriestandort Schwedt, der als zentraler Pfeiler der Energieinfrastruktur im Nordosten gilt.

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