19. Klostermarkt Rühn: Weniger Besucher, aber bunte Atmosphäre mit Handwerkern und Gauklern
Klostermarkt Rühn: Weniger Besucher, aber bunte Atmosphäre

Am Wochenende fand der 19. Klostermarkt in Rühn statt, der trotz sonnigem Wetter nicht so viele Besucher anzog wie im Vorjahr. Während 2025 noch rund 4000 Gäste kamen, waren es am Samstag nur etwa 1500. Auch der Sonntag konnte das Defizit nicht ausgleichen, schätzt David Pilgrim, Vorsitzender des organisierenden Klostervereins. Dennoch war die Zahl der Aussteller mit 80 Handwerkern und Hobbybastlern so hoch wie nie zuvor.

Vielfältige Angebote der Aussteller

Katrin Brandt aus Schlemmin war bereits zum dritten Mal dabei und zeigte ihre selbstgemachten Leuchten aus Holz und Papier, Messerblöcke aus Büchern und Lampenschirme. Sie betonte, dass der Frühlingsmarkt nicht mit dem Adventsmarkt vergleichbar sei, der vor Weihnachten deutlich besser besucht sei. Dennoch sei sie zufrieden, da sie ihre Kosten bereits gedeckt habe. „Für mich sind gute Gespräche mit vielen fremden und bekannten Menschen viel wichtiger“, sagte Brandt optimistisch.

Kristin Sommerfeld aus Penzin spann Schafwolle zu Garn und verkaufte ihre Filzarbeiten und Gestricktes. Heike Wegner aus Kurzen Trechow war mit ihrer neuen Geschäftsidee LaCuGra (Laser/Cut/Gravur) erstmals auf dem Klostermarkt. Sie bietet Vasen, Leuchten, Windspiele, Wanduhren und personalisierte Stücke aus Holz an. „Holz ist ein ehrliches Material. Jedes Stück hat seine eigene Struktur und seinen eigenen Charakter“, erklärte Wegner. Sie freute sich über erste personalisierte Bestellungen.

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Ungewöhnliche Kunst und Gauklerei

Volker Herrmann aus Cammin präsentierte die ungewöhnliche Keramik seiner Frau Martina. Regina Dankwardt zeigte ihre fröhlichen, gefilzten Figuren der „Sorginchen Family“ und war mit dem Markt zufrieden: „Die Gäste sind nett. Ich hatte gute Gespräche.“

Für Stimmung sorgten der Gaukler und Herold Nikodemus (Nik Lucht aus der Nähe von Göttingen) sowie das Duo Rabengesang aus Greifswald mit Melan der Vogelfreye (Matthias Krebs) am Dudelsack und Bran (Sebastian) an der Davul-Trommel. Sie unterbrachen mit einer Fanfare die Gespräche und sorgten für gute Laune.

Dank an Helfer und Ausblick

David Pilgrim und Ralf Helbig vom Klosterverein bedankten sich beim Landwirtschaftsbetrieb Griepentrog für die Bereitstellung der Wiese als Parkplatz, bei der Jugendwehr und der Feuerwehr Rühn für die Einweisung der Fahrzeuge sowie bei allen ehrenamtlichen Helfern. Trotz des Besucherrückgangs war der Markt ein Erfolg für die Aussteller und Besucher, die die gesellige Atmosphäre genossen.

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