Krise bei PCK in Schwedt: Raffinerie kämpft ums Überleben
Krise bei PCK: Raffinerie in Schwedt vor dem Aus?

Die Krise bei der PCK-Raffinerie in Schwedt spitzt sich zu. Seit Tagen erreicht kaum noch Rohöl die Anlage, die für die Region und weite Teile Ostdeutschlands von existenzieller Bedeutung ist. Über 1.000 Beschäftigte und Millionen Kunden sind betroffen. Nun besucht Wirtschaftsministerin Katharina Reiche das Werk, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Spannung in der Belegschaft

Unser Reporter Andreas Becker berichtet direkt vor Ort von einer angespannten Atmosphäre. Die Mitarbeiter fürchten um ihre Arbeitsplätze. „Das Unternehmen ist in schwierigem wirtschaftlichem Fahrwasser“, zitiert Becker einen Betriebsrat. Die fehlende Auslastung gefährde die Existenz der Raffinerie. Viele hoffen auf ein Signal der Politik.

Besuch der Ministerin

Wirtschaftsministerin Katharina Reiche wird am Vormittag erwartet. Sie will mit der Geschäftsführung und Vertretern der Belegschaft sprechen. Erwartet werden klare Zusagen zur Unterstützung. Die Landesregierung steht unter Druck, denn die Raffinerie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der strukturschwachen Region.

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Die Krise hat mehrere Ursachen: Lieferengpässe, gesunkene Nachfrage und internationale Spannungen. Die Bundesregierung prüft Hilfen, doch die Zeit drängt. In den nächsten Tagen könnte über eine vorübergehende Stilllegung entschieden werden, falls kein Öl nachkommt.

Wir werden weiter berichten und halten Sie auf dem Laufenden.

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