Das Wetter bietet uns am Sonntag einen wilden Mix. Die Temperaturunterschiede sind groß. Und wo die Sonne scheint, kann noch Regen kommen. Sogar vor Gewittern warnen die Wetterexperten.
Wetter am Muttertag: Sonne und Wolken im Wechsel
Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ist der Muttertag vor allem im Osten und Südosten zunächst noch sonnig. Später wird es „zunehmend wolkig, teils auch stärker bewölkt“. Einzelne Schauer oder Gewitter trüben zunächst vornehmlich in den Mittelgebirgen und im Norden die Sonntagslaune. Die Maximal-Temperaturen klettern laut DWD im äußersten Norden und Nordwesten auf 15 bis 21 Grad, ansonsten auf 21 bis 26 Grad. Hinzu kommt „ein schwacher bis mäßiger Wind aus Nord, im Süden aus Ost“.
Glück im Osten und Süden
Diplom-Meteorologe Dominik Jung zu BILD: „Glück haben wohl die Menschen in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und im südlichen Teil von Thüringen. Hier gibt’s reichlich Sonne.“ Er macht sogar Hoffnung auf Höchstwerte zwischen 24 und 27 Grad. Anders sieht es im Westen und im Norden von Deutschland aus: Mehr als 21 bis 23 Grad seien vom Niederrhein über das Münsterland, Niedersachsen und Hamburg bis nach Schleswig-Holstein kaum drin.
Wetterwechsel am Nachmittag
Der Blick auf den Nachmittag: „Während es im Osten und Süden sommerlich bleibt, könnte es im Westen und Norden ungemütlich werden“, sagt Jung zu BILD. Auch Wetterexperte Dr. Karsten Brandt bestätigt gegenüber BILD: „Der Sonntag bleibt zunächst lange schön. Auf jeden Fall nochmal ein Sonnenfestival! Erst am Nachmittag und am Abend kommen dann Schauer und Gewitter. Zwar nicht überall, aber vereinzelt – von der Pfalz runter bis in den Breisgau, im Schwarzwald und dem Alpenraum, vielleicht auch im Saarland.“
Temperatursturz steht bevor
Die Eisheiligen sind noch nicht vom Tisch. Brandt zu BILD: „Ab Montag klopft eine Kaltfront an die Tür. Die Temperaturen sinken!“ 16 Grad seien dann mittags nur in der Ecke Landshut und Regensburg zu erwarten. In Hannover sacke das Thermometer auf 7, in Berlin auf 10 und in Köln auf kühle 12 Grad ab. Die Kältewelle bringt Bibberwetter nach dem Sommerfeeling!
Pollen und Mücken: Plagen im Anmarsch
Und wenn wir schon bei den schlechten Nachrichten sind: Der Regen hat auch die Gräser in die Höhe sprießen lassen. Das bedeutet Pollen-Alarm! Die Nasen der Allergiker dürften laufen, die Augen jucken. Wer an Heuschnupfen leidet, sollte an Taschentücher und die nötigen Medikamente denken. Aber auch eine andere Plage kündigt sich bereits an: Das warme Wetter hat die Larven der Stechmücken schlüpfen lassen. Die lästigen Blutsauger sind also wieder unterwegs.



