Tiere und Pfleger im Krieg: Mykolajiw – der größte Zoo der Ukraine
Mykolajiw: Tiere und Pfleger im Krieg

Der Zoo in Mykolajiw im Süden der Ukraine ist der größte des Landes. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 ist der Alltag der Tierpfleger von ständiger Gefahr geprägt. Täglich müssen sie unter Raketenbeschuss die Versorgung der Tiere sicherstellen. Der Zoo beherbergt rund 500 Tierarten, darunter seltene Arten wie Amurleoparden und Przewalski-Pferde.

Herausforderungen im Kriegsalltag

Die Pfleger arbeiten oft unter extremen Bedingungen. Bei Luftalarm müssen sie Schutz suchen, während die Tiere in ihren Gehegen bleiben. Die Versorgung mit Futter und Wasser ist erschwert, da Lieferketten unterbrochen sind. Der Zoo hat eigene Brunnen und Notstromaggregate, um die Tiere zu versorgen. Dennoch sind viele Tiere durch den Lärm und die Erschütterungen gestresst.

Internationale Hilfe und Solidarität

Der Zoo erhält Unterstützung von internationalen Tierschutzorganisationen. Spenden ermöglichen den Kauf von Futter und Medikamenten. Trotz des Krieges versucht der Zoo, den Besuchern eine Auszeit vom Alltag zu bieten. Die Eintrittsgelder helfen, die Betriebskosten zu decken. Der Direktor des Zoos betont, dass die Pfleger eine große Verantwortung für das Wohl der Tiere tragen.

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Der Zoo in Mykolajiw ist ein Symbol des Überlebenswillens inmitten des Krieges. Die Pfleger geben nicht auf, obwohl die Gefahr allgegenwärtig ist. Sie hoffen auf ein Ende des Krieges und eine Rückkehr zur Normalität.

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