Die Petruskirche im Ballenstedter Ortsteil Opperode wird immer seltener genutzt. Um das historische Gebäude zu erhalten, suchen Gemeindekirchenrat und Dorfgemeinschaft gemeinsam nach Wegen, es zu einem Bürgerort umzugestalten.
Ein Wahrzeichen mit Zukunft
Die 135 Jahre alte Petruskirche ist eine von rund 60 Radwegekirchen der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und steht Besuchern verlässlich offen. Doch wie viele andere Kirchen in der Region – etwa die Hälfte der rund 3.900 evangelischen Kirchen in Mitteldeutschland – benötigt auch sie ein neues Nutzungskonzept, um langfristig erhalten zu bleiben.
Gemeinsame Ideen für die Kirche
Der Gemeindekirchenrat, der Ortschaftsrat und örtliche Vereine arbeiten nun gemeinsam an Konzepten, um die Petruskirche wieder mit Leben zu füllen. Geplant ist, sie zu einem Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft zu machen, der für kulturelle Veranstaltungen, Zusammenkünfte und bürgerschaftliche Aktivitäten genutzt werden kann. „Wir möchten, dass die Kirche nicht nur ein Ort des Glaubens bleibt, sondern auch ein Ort der Begegnung wird“, betont ein Sprecher des Gemeindekirchenrats.
Die Initiative ist Teil einer breiteren Bewegung in Mitteldeutschland, bei der Kirchen angesichts sinkender Mitgliederzahlen und geringerer Nutzung neue Zwecke erhalten sollen. Die Petruskirche in Opperode könnte damit ein Vorbild für andere Gemeinden werden.



