Beim Richtfest für ein neues Wohn- und Geschäftshaus im Kloster Helfta sorgte Zimmermann Steffen Lochner für eine besondere Überraschung. Er versteckte einen Kinderschuh im Dachstuhl des Gebäudes. Diesen Brauch erklärte er den anwesenden Gästen, darunter Mitglieder des Unternehmerverbandes Mansfeld-Südharz sowie beteiligte Planer und Firmen. Priorin Katharina Hauschild spendete den Segen für das Bauprojekt.
Ein alter Brauch für Glück
Der Kinderschuh, so Lochner, solle dem Gebäude und seinen künftigen Bewohnern Glück bringen. Es handle sich um einen traditionellen Handwerkerbrauch, der vor allem im ländlichen Raum gepflegt werde. „Der Schuh symbolisiert Schutz und Wohlstand für alle, die hier leben und arbeiten werden“, erklärte der Zimmermann. Die Gäste zeigten sich interessiert an dieser symbolträchtigen Geste.
Das Bauprojekt im Kloster Helfta
Das neue Wohn- und Geschäftshaus entsteht auf dem Gelände des Klosters Helfta, einem historischen Ort in der Nähe von Eisleben. Der Unternehmerverband Mansfeld-Südharz hat das Projekt initiiert, um die regionale Wirtschaft zu stärken und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die Fertigstellung ist für das kommende Jahr geplant. Beim Richtfest bedankte sich der Verband bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.
Die Feierlichkeiten verliefen in festlicher Atmosphäre. Neben dem traditionellen Richtspruch und dem Segen der Priorin gab es ein gemeinsames Essen und Gespräche über die weitere Entwicklung des Klostergeländes. Viele Gäste lobten die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne.



