Große Freude herrscht bei den Tischtennisspielerinnen des Scholl-Gymnasiums in Sangerhausen. Beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin erreichten die sieben Mädchen der Klassenstufen fünf bis sieben einen hervorragenden siebten Platz. Damit erzielten sie die beste Platzierung in der Geschichte der Schulmannschaft.
Beste Platzierung für das Team aus Mansfeld-Südharz
Sportlehrerin Jana Töpfer, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Marvin Seidler die Mannschaft betreute, zeigte sich begeistert: „Das ist die beste Platzierung, die wir bisher erreicht haben. Wir können sehr optimistisch in die Zukunft blicken – dieses Team hat noch enormes Potenzial.“ Die Mädchen traten als U16-Team für Sachsen-Anhalt an und mussten sich in spannenden Duellen gegen starke Konkurrenz aus anderen Bundesländern behaupten.
Knappe Spiele gegen starke Gegner
In einigen Partien unterlagen die Sangerhäuserinnen nur äußerst knapp. Gegen das Team aus Bayern, das am Ende den vierten Platz belegte, verloren sie mit 4:5 – obwohl teilweise Fünftklässlerinnen gegen Neuntklässlerinnen antreten mussten. Auch gegen die späteren Drittplatzierten aus Rheinland-Pfalz fehlte nur ein Spiel zum Sieg. Die Mädchen zeigten dabei großen Kampfgeist und technisches Können.
Unterstützung durch Maskottchen und Sponsoren
Während des Wettkampfs wurde die Mannschaft von ihrem Maskottchen „Herberto“, einem Plüschhahn, begleitet, der für zusätzliche Motivation sorgte. Der Schulförderverein stattete die Spielerinnen mit speziellen T-Shirts aus, und das Land Sachsen-Anhalt stellte Trainingsanzüge zur Verfügung. Der Landkreis Mansfeld-Südharz übernahm zudem den Eigenanteil von 85 Euro pro Teilnehmerin, sodass keine privaten Kosten für die Anreise anfielen.
Fünf Tage in Berlin mit Wettkampf und Stadtbesichtigung
Die sieben Mädchen verbrachten fünf Tage in der Bundeshauptstadt. Von Dienstag bis Donnerstag standen sie täglich von 9 bis 18 Uhr auf dem Platz. Erst am Freitag, nach der großen Abschlussveranstaltung, blieb Zeit für einen ersten Erkundungsgang durch Berlin. Einige der Spielerinnen trainieren in den Vereinen Riestedt und Bennungen und konnten ihre Erfahrungen aus dem Vereinsleben nun auf der großen Bühne des Bundesfinales unter Beweis stellen.
Ziel: Wiederholung im nächsten Jahr
Nach diesem Erfolg ist das Ziel für das kommende Jahr klar: Die Mannschaft möchte sich erneut für das Bundesfinale qualifizieren und dort vielleicht sogar noch eine bessere Platzierung erreichen. Die Begeisterung und der Zusammenhalt im Team lassen darauf hoffen, dass dies gelingen kann.



