Vatertag im Regen: Trübe Aussichten für Brandenburg
Vatertag im Regen: Trübe Aussichten für Brandenburg

Brrrrrr, es bleibt ungemütlich! An das nasskalte Wetter, das uns schon den Wochenstart vermiest hat, werden wir uns wohl in den nächsten Tagen gewöhnen müssen. Denn die Wetterprognosen sagen weiterhin Regen voraus. Trübe Aussichten also für Ausflüge mit dem Bollerwagen am Vatertag. Der Feiertag könnte buchstäblich ins Wasser fallen.

Das Wetter an Christi Himmelfahrt

Gegenüber BILD sagt Klimatologe Dr. Karsten Brandt mit Blick auf Christi Himmelfahrt: „Die Mütter hatten am Muttertag auf jeden Fall das bessere Wetter. Die Väter werden am Donnerstag bei höchstens 12 bis 14 Grad und Schauern unterwegs sein. So richtiges April-Wetter im Mai, auf das wir uns jetzt eine längere Zeit einstellen müssen.“ Schmunzelnd fügt er an: „Zumindest das Bier muss am Vatertag nicht gekühlt werden.“

Trübe Aussichten für Christi Himmelfahrt in diesem Jahr: Das Wetter wird wohl kühl und feucht (Archivfoto)Foto: picture alliance/dpa

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Auch Diplom-Meteorologe Dominik Jung macht auf BILD-Anfrage wenig Hoffnung auf Sonnenschein: „Am Vatertag werden es wohl nur zwischen 10 und 15 Grad. Vor allem wird’s wechselhaft.“ Wer also am Donnerstag auf Tour gehen möchte, sollte besser einen Plan B in der Tasche haben: „Gerade in den Mittelgebirgen würde ich das Wetter im Auge behalten.“

Schon am Mittwochabend ziehen dichte Wolken auf. Die Temperaturen fallen örtlich auf bis zu 5 Grad.

Gewitter und Stürme am Donnerstag

Die Eisheiligen sind jedenfalls pünktlich gestartet und hatten schon am Montag die Kältewelle im Gepäck. „Aus Nordeuropa kamen sehr kalte, arktische Luftmassen zu uns geströmt“, erklärt der Wetterexperte. Die Sonne stehe zudem hoch. Nach seinen Worten ist das „die perfekte Mischung für kräftige Gewitter“.

Die Temperatur-Prognose für Donnerstagnachmittag – strahlender Sonnenschein wird vergeblich gesucht.

Auch die Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den Feiertag ist wenig erfreulich: Es soll wieder bewölkt sein. Vor allem im Norden und Nordosten drohten neben Regen auch Donner und Blitze. Die Höchsttemperaturen, die schon jetzt frösteln lassen, liegen laut DWD-Vorhersage nur zwischen 10 und 17 Grad. Und es kommt noch schlimmer: Angekündigt wird ein frischer, teils starker bis stürmischer Wind aus West bis Südwest.

Wie es mit dem Wetter weitergeht

Das Wetter am heutigen Dienstag stimmt bereits darauf ein, was da in dieser Woche noch auf uns zukommt: Laut DWD bleibt es „wechselnd bewölkt“. Gebietsweise seien Schauer, vereinzelt auch Graupelgewitter möglich. Und oberhalb von 700 bis 900 Metern falle sogar Schnee! Die Höchsttemperaturen liegen laut Prognose nur zwischen 8 und 14 Grad, am Oberrhein wenigstens um die 15 Grad.

Hinzu kommt „ein mäßiger, teils frischer Nordwestwind, an der Nordsee Sturmböen“. Mieses Mai- und Vatertags-Wetter also. Die Aussicht von Dr. Brandt: „Erst am Wochenende könnte es wieder langsam besser werden.“ Daumen drücken!

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