Vatertag 2026: Polizei kontrolliert streng auf Brandenburgs Gewässern
Vatertag: Polizei kontrolliert auf Brandenburgs Gewässern

Die Wasserschutzpolizei in Westbrandenburg wird am Himmelfahrtstag (Vatertag) verstärkte Kontrollen durchführen. Grund sind die traditionellen Herrentagsfeiern, bei denen viele Menschen auch auf Seen und Flüssen unterwegs sind. Die Polizeidirektion West betont, dass auch auf dem Wasser strikte Alkoholgrenzen gelten.

0,5-Promillegrenze für alle Wasserfahrzeuge

Wie im Straßenverkehr liegt die Promillegrenze auf allen Gewässern bei 0,5 Promille. Ab diesem Wert dürfen Schiffsführer kein Wasserfahrzeug mehr führen. Die Regelung gilt nicht nur für klassische Bootsführer, sondern auch für Ruderer, Kanufahrer und Stand-Up-Paddler. Wer die Grenze überschreitet, muss mit empfindlichen Strafen rechnen.

Polizei: Keine Spaßbremsen, aber Sicherheit geht vor

Heiko Schmidt, Leiter der Wasserschutzpolizei in der Polizeidirektion West, erklärte: „Wer nicht fahrtauglich ist, gefährdet sich selbst, seine Bootsinsassen und die anderen Verkehrsteilnehmer auf dem Wasser.“ Man wolle keine Spaßbremse sein, aber diejenigen, die das Boot führen, sollten unbedingt die Finger von jeglichen Rauschmitteln lassen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Im vergangenen Jahr gab es am Himmelfahrtstag vermehrt Prügeleien und Auseinandersetzungen unter Betrunkenen. Auch bei Kontrollen von Sportbooten stellte die Wasserschutzpolizei alkoholisierte Besatzungen fest. Ein besonders schwerer Vorfall ereignete sich auf dem Dämeritzsee bei Erkner im Kreis Oder-Spree, wo ein Polizeiboot und ein Sportboot zusammenstießen. Beim Sportbootführer wurde ein Alkoholwert von 1,71 Promille gemessen.

Die Polizei appelliert an alle Ausflügler, verantwortungsvoll zu feiern und die geltenden Regeln einzuhalten. Die verstärkten Kontrollen dienen dem Schutz aller Beteiligten und sollen Unfälle verhindern.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration