VFC Anklam: Nach drei Pleiten in Serie gegen Stralsund
VFC Anklam kämpft gegen Stralsund um Wende

Der VFC Anklam steckt im Abstiegskampf der Landesliga fest. Nach drei Niederlagen in Serie muss die Mannschaft von Spielertrainer Tom Fraus am Samstag auswärts beim TSV 1860 Stralsund ran. Die Partie beginnt um 14 Uhr.

Schwarze Serie soll reißen

Nach vier Siegen zum Rückrundenauftakt schien der VFC auf einem guten Weg. Doch dann folgten drei Pleiten gegen Bergen (2:4), Barth (0:2) und Wolgast (1:2). „Wir waren in keiner dieser Partien die schlechtere Mannschaft, aber wir haben es versäumt, uns zu belohnen“, sagte Fraus. „Unsere Torchancen haben wir nicht effektiv genutzt, und wir sind nie in Führung gegangen.“ Zudem beklagte der 34-Jährige einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, etwa zwei nicht gegebene Elfmeter in Barth.

Personalsorgen vor dem Spitzenspiel

Die Verletztenliste wird immer länger. Tyrone Zeidler, Alexander Schadofske, Tim Kietzmann und Nico Möhr fallen am Samstag aus. Fabian Grote ist nach einer Gelb-Roten Karte gesperrt. Ob Kapitän Sascha Pribbernow dabei sein kann, ist noch offen. „Wir haben auch einige angeschlagene Spieler, die sich durchbeißen“, so Fraus.

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Der Gegner aus Stralsund ist defensivstark und kassierte mit 29 Gegentoren die wenigsten in der Staffel. Allerdings konnte auch der TSV zuletzt dreimal nicht gewinnen. Das Hinspiel endete turbulent 3:3, als John-Philipp Bruhns kurz vor Schluss per Elfmeter den Ausgleich erzielte.

Tabellensituation angespannt

Nach 20 von 26 Spieltagen belegt der VFC mit 19 Punkten den elften Platz, punktgleich mit Barth auf Rang zwölf. Dahinter liegen nur noch Kickers JuS (15) und Empor Richtenberg (9). Der Klassenerhalt ist noch offen, aber ein Sieg in Stralsund könnte die Wende bringen.

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