Leser kritisiert SPIEGEL-Artikel zum Ehegattensplitting: Arbeitgeber verweigern Aufstockung
Leser kritisiert SPIEGEL-Artikel zum Ehegattensplitting: Arbeitgeber verweigern Aufstockung

Der Leser Markus Haas aus München hat den SPIEGEL-Artikel „Jetzt spielt Klingbeil seine letzte Karte“ kritisiert. Chefkorrespondent Gerald Traufetter setzte sich daraufhin mit ihm auseinander.

Haas argumentiert, die Annahme, dass die Abschaffung des Ehegattensplittings Frauen in Arbeit bringe, sei zu simpel. Er verweist auf gut ausgebildete Frauen, deren Arbeitgeber eine Aufstockung von 60 auf 80 Prozent verweigert hätten. Firmen hätten derzeit nicht genug Arbeit anzubieten.

Der SPIEGEL hält dagegen, dass Ökonomen den Fachkräftemangel als Wachstumsbremse sehen. Haas entgegnet, der Mangel bestehe nur in manchen Branchen. Zudem setze die Insolvenzwelle in Deutschland zahlreiche Fachkräfte frei, die dem Mangel entgegenwirken.

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