Trauer um SPD-Politiker Carsten Träger: Staatssekretär stirbt mit 52 Jahren nach Kollaps im Skiurlaub
Die SPD-Bundestagsfraktion trauert um ihren Kollegen Carsten Träger. Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium ist im Alter von nur 52 Jahren verstorben. Medienberichten zufolge kollabierte der Politiker am Samstag während eines Skiurlaubs in Österreich und wurde in ein Krankenhaus in Innsbruck gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag.
Politische Lücke und persönlicher Verlust
Carsten Träger hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder. SPD-Fraktionschef Matthias Miersch zeigte sich tief erschüttert und würdigte den Verstorbenen als „Umweltpolitiker mit Leib und Seele“ und „leidenschaftlichen Sozialdemokraten“. Sein Tod reiße eine Lücke, die nicht zu füllen sei. Die Gedanken der Fraktion seien bei seiner Familie.
Auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner äußerte sich bestürzt. Sie ordnete Trauerbeflaggung an und kündigte an, dass der Bundestag am Mittwoch des Verstorbenen gedenken werde. Unionsfraktionschef Jens Spahn teilte auf X mit, der plötzliche Tod erschüttere zutiefst, und sprach der Familie sein Beileid aus.
Langer politischer Werdegang in Fürth und Berlin
Carsten Träger begann seine politische Karriere in seiner Heimatstadt Fürth in Franken, wo er von 2002 bis 2013 als Stadtrat aktiv war. Im Jahr 2013 zog er erstmals in den Deutschen Bundestag ein und übernahm 2018 die Rolle des umweltpolitischen Sprechers der SPD-Fraktion. Im vergangenen Jahr wurde er zum Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesumweltministerium ernannt, eine Position, die sein Engagement für Umweltfragen unterstrich.
Der Fürther Oberbürgermeister Thomas Jung bestätigte den Tod seines langjährigen Wegbegleiters auf Instagram und betonte die enge Verbindung zur lokalen Politik. Trägers plötzlicher Tod hat nicht nur die SPD-Fraktion, sondern die gesamte politische Landschaft in Deutschland in Trauer versetzt.



