Feuerwehreinsatz im Reichstagsgebäude nach Gasmelder-Alarm beendet
Die Sperrung des Berliner Reichstagsgebäudes, die aufgrund eines umfangreichen Feuerwehreinsatzes verhängt worden war, ist inzwischen wieder aufgehoben worden. Ein Sprecher des Bundestages bestätigte, dass die Polizei die Absperrungen gegen 7.30 Uhr am Morgen des 19. Februar 2026 beendet hat.
Gasmelder löst Alarm und größeren Einsatz aus
Auslöser für den außergewöhnlichen Vorfall war ein Gasmelder, der im historischen Gebäude Alarm schlug und damit einen umfassenden Feuerwehreinsatz initiierte. Nach aktuellen Erkenntnissen der Einsatzkräfte ist höchstwahrscheinlich eine geringe Menge eines Gefahrenstoffs ausgetreten. Ein Sprecher der Feuerwehr erläuterte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass zunächst vermutet wurde, ein zu hoch dosiertes Reinigungsmittel könnte die Gefahrenmeldung verursacht haben.
Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz, um die Situation zu überprüfen und mögliche Risiken zu minimieren. Die ersten Rettungskräfte konnten bereits nach Abschluss der notwendigen Maßnahmen wieder abziehen. Der gesamte Einsatz dauerte etwa zwei Stunden, in denen das Reichstagsgebäude, der Sitz des Deutschen Bundestages, für den Publikumsverkehr gesperrt blieb.
Die genaue Ursache für den Alarm wird derzeit noch untersucht, doch die Behörden gehen von einem technischen Vorfall ohne böswillige Absicht aus. Die Sicherheitsvorkehrungen im Regierungsviertel funktionierten wie vorgesehen, und es wurden keine Personen verletzt. Der reguläre Betrieb des Parlaments konnte nach der Aufhebung der Sperrung rasch wieder aufgenommen werden.



