Frankreich: Vater soll 34 Kinder bei Pyjamapartys missbraucht haben
34 Kinder bei Pyjamapartys missbraucht? Vater gesteht

Ermittlungen in Frankreich: Vater soll 34 Kinder bei Pyjamapartys sexuell missbraucht haben

Ein 40-jähriger Franzose aus der südfranzösischen Gemeinde Lucenay steht unter schwerem Verdacht: Er soll 34 Kinder im Alter von zwei bis neun Jahren sexuell missbraucht haben. Die Taten ereigneten sich laut Staatsanwaltschaft vor allem während sogenannter Pyjamapartys, zu denen der Vater Mitschüler seiner Kinder einlud.

Der Mann hat den Großteil der ihm vorgeworfenen Taten gestanden. Die Ermittler fanden bei ihm zu Hause 127 Videos und 197 Fotos, die die Übergriffe dokumentieren. Die Staatsanwaltschaft in Villefranche-sur-Saône teilte mit, dass die Ermittlungen Ende 2024 nach Anzeigen mehrerer Eltern ins Rollen kamen.

Pyjamapartys als Vorwand für Missbrauch

Der Vater hatte demnach Mitschüler seiner Kinder zu Übernachtungspartys und Geburtstagsfeiern eingeladen. Während dieser Feiern soll er den Kindern sexuelle Gewalt angetan haben. In der kleinen Gemeinde Lucenay nördlich von Lyon, wo der Verdächtige wohnte und die Taten stattfanden, löste das Bekanntwerden der Ermittlungen eine Schockwelle aus, wie französische Medien berichteten.

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In der Grundschule des Ortes, die viele der Opfer besuchten, wurde umfangreiche psychologische und juristische Hilfe für die betroffenen Familien bereitgestellt. Für die Befragung der Kinder wurden spezialisierte Ermittler hinzugezogen.

Opfer ausschließlich Jungen

Die Opfer der Taten, die sich zwischen 2020 und 2024 ereignet haben sollen, waren ausschließlich Jungen, wie die Zeitung Le Monde unter Verweis auf die Ermittlungen berichtete. Gegenstand der Ermittlungen ist demnach auch die Frage, ob der Tatverdächtige die Kinder vor den Übergriffen mit schweren Medikamenten ruhiggestellt hat.

Der 40-Jährige, der nach Angaben der Staatsanwaltschaft bislang nicht bei der Justiz bekannt war, soll ausgesagt haben, selbst als Kind missbraucht worden zu sein, berichtete Le Monde unter Verweis auf Vernehmungsprotokolle.

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