Arbeitsministerin Bärbel Bas (58) bestreitet, dass Menschen in unsere Sozialsysteme einwandern. Das ist eine politische Lebenslüge. Wer mit Jobcenter-Mitarbeitern spricht, hört die Wahrheit: Menschen ohne Job, ohne Deutschkenntnisse, direkt im Sozialsystem.
Ein Schlag ins Gesicht
Viele Jobcenter-Mitarbeiter nennen den Bas-Satz einen „Schlag ins Gesicht“. Sie sehen täglich, wie oft Zuwanderung und Leistungsbezug zusammenfallen. Die Zahlen sind eindeutig. Sie stammen von der Arbeitsagentur, einer Behörde, die dem Ministerium untersteht. Bas müsste sie also am besten kennen. Und trotzdem sagt sie das Gegenteil.
Frust in den Jobcentern
Das sorgt für Frust: in den Jobcentern und bei den Menschen, die jeden Monat ihre Steuern zahlen. Kein Experte erwartet einfache Lösungen. Aber Ehrlichkeit wäre wichtig. Wer Probleme nicht wahrhaben will, kann sie nicht lösen. Frau Bas sollte mit den Menschen sprechen, die jeden Tag die Realität des Sozialsystems erleben.
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