Mit einer großangelegten Razzia geht die Polizei in Nordrhein-Westfalen gegen die Rockergruppe „Hells Angels“ vor. Rund 1.200 Beamte seien in 28 Städten im Einsatz, erklärte das Innenministerium in Düsseldorf. Zuvor hatte die Behörde den Verein „Hells Angels Motorcycle Club Leverkusen“ verboten.
Hintergrund der Durchsuchungen
Die Razzia richtet sich gegen Mitglieder und Unterstützer des verbotenen Clubs. Die Polizei durchsucht Wohnungen, Geschäftsräume und Clubhäuser. Ziel ist es, Beweismittel zu sichern und die Strukturen der Gruppe zu zerschlagen. Das Innenministerium betonte, dass das Verbot des Leverkusener Chapters ein klares Zeichen gegen kriminelle Rockerclubs sei.
Einsatz in mehreren Städten
Die Beamten sind in 28 Städten in ganz Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Neben Leverkusen stehen auch Großstädte wie Köln, Düsseldorf, Dortmund und Essen im Fokus. Die Aktion wird von Spezialeinheiten unterstützt. Bislang gab es mehrere Festnahmen, die genaue Zahl ist noch unklar.
Die „Hells Angels“ gelten als eine der einflussreichsten Rockergruppen weltweit. In Deutschland stehen sie immer wieder im Fokus von Ermittlungen wegen Gewalt- und Drogendelikten. Das Verbot des Leverkusener Clubs ist Teil einer bundesweiten Strategie zur Bekämpfung von Rockerkriminalität.



