Bundeswehr-Irrsinn: Panzer muss für Schwangere tauglich sein
Bundeswehr: Panzer für Schwangere tauglich

Regel-Irrsinn bei der Bundeswehr: Ein Panzer muss für Schwangere tauglich sein! Das ist nur eine von vielen skurrilen Vorschriften, die in Deutschlands Armee existieren. In mehr als 70 Jahren haben sich bei der Bundeswehr zahlreiche sinnlose Regeln und bürokratische Ungetüme angesammelt. (Ex-)Soldaten verraten, welche bekloppten Vorschriften in den Kasernen gelten.

Beispiele für sinnlose Vorschriften

Ein ehemaliger Soldat berichtet: „Ich musste einen Panzer so umbauen, dass eine schwangere Frau darin Platz hat. Das war völlig absurd, denn Schwangere dienen in der Regel nicht in Panzerbesatzungen.“ Die Vorschrift stammt aus einer Zeit, als die Bundeswehr noch keine weiblichen Soldaten in Kampfeinheiten hatte. Trotzdem wurde sie nie gestrichen.

Weitere Kuriositäten

Ein anderer Ex-Soldat erzählt von einer Regel, die vorschreibt, dass alle Fahrzeuge der Bundeswehr mit einem Getränkehalter ausgestattet sein müssen – selbst in Kampfpanzern. „Das ist unpraktisch und gefährlich, weil die Halter oft im Weg sind“, sagt er.

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Ein dritter Fall: In einer Kaserne mussten Soldaten ihre Stiefel nach einem bestimmten Muster putzen, das seit den 1960er Jahren nicht mehr aktualisiert wurde. „Die Anleitung war völlig veraltet, aber wir mussten uns daran halten, sonst gab es Ärger“, so ein betroffener Soldat.

Die Bürokratie bei der Bundeswehr ist bekannt für ihre Schwerfälligkeit. Viele Vorschriften wurden über Jahrzehnte nicht überprüft und sind längst überholt. Soldaten fordern eine grundlegende Reform der Regelwerke, um die Einsatzbereitschaft zu erhöhen und unnötige Belastungen zu vermeiden.

Das Verteidigungsministerium teilte auf Anfrage mit, dass man die Vorschriften regelmäßig überprüfe, aber viele Regelungen aus historischen Gründen bestehen blieben. „Wir arbeiten daran, die Bürokratie abzubauen“, so ein Sprecher. Ob der Panzer für Schwangere bald Geschichte ist, bleibt abzuwarten.

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