Ramstein-Miesenbach (Rheinland-Pfalz) – Ein Lkw-Fahrer (33) wollte sich auf einem Rastplatz eine Mahlzeit zubereiten und löste damit einen Brand aus. Der Vorfall ereignete sich am Samstagnachmittag auf einem Autohof in Ramstein-Miesenbach. Der Fahrer hatte einen Gasbrenner im Führerhaus seines Lastwagens entzündet, um sein Essen zu kochen. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit führte dazu, dass die Gaskartusche Feuer fing. Die Flammen breiteten sich rasant im Führerhaus aus.
Fahrer kann sich retten
Der Fahrer konnte sich rechtzeitig aus dem brennenden Fahrzeug befreien und erlitt dabei nur leichte Verletzungen. Ein glücklicher Zufall war, dass eine Streife der Autobahnpolizei zufällig vorbeikam und sofort Maßnahmen einleitete. Die Beamten evakuierten die umliegenden Lkw und sperrten den Bereich für die Löscharbeiten ab. Weitere Polizeikräfte der örtlichen Dienststelle unterstützten die Absperrung. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und konnte den Brand zügig löschen. Der Lkw-Fahrer wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht, jedoch bereits kurz darauf wieder entlassen.
Ermittlungen eingeleitet
Gegen den Fahrer wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. Die Polizei warnt eindringlich davor, Gasbrenner oder andere offene Feuerquellen in Fahrzeugen zu verwenden, da dies zu schweren Bränden führen kann. Der Schaden an dem Lkw ist erheblich, das Fahrzeug ist zunächst nicht mehr fahrbereit. Die genaue Schadenshöhe wird noch ermittelt.



