Elefanten trampeln US-Millionär bei Jagd in Gabun tot
Ernie Dosio (75), ein US-amerikanischer Millionär und leidenschaftlicher Großwildjäger, ist in Afrika auf tragische Weise ums Leben gekommen. Wie die britischen Zeitungen Sun und Mirror berichten, wurde er von einer Elefantenherde niedergetrampelt. Der Vorfall ereignete sich vor rund einer Woche im zentralafrikanischen Dschungel von Gabun, wo Dosio auf der Jagd nach Antilopen war.
Die tödliche Begegnung
Laut den Berichten kamen die Elefanten für den Jäger und seinen Begleiter völlig überraschend. Sie tauchten wie aus dem Nichts auf und griffen die beiden ohne Vorwarnung an. Ein pensionierter Großwildjäger, der mit Dosio befreundet war, schilderte der Sun die Details: Als Ernie und der Berufsjäger im Wald unterwegs waren, stießen sie auf fünf Waldelefantenkühe mit ihren Jungen. Die Tiere fühlten sich bedroht und attackierten die Männer sofort. Der Berufsjäger wurde zuerst angegriffen und schwer verletzt, während Dosio zurückblieb. Er sei vermutlich schnell gestorben, so der Freund.
Makabres Hobby mit tödlichem Ende
Dosio war bekannt dafür, regelmäßig Fotos von sich mit erlegten Tieren zu posten – darunter Antilopen, Büffel und Löwen. Sein Haus in Kalifornien soll mit ausgestopften Tierköpfen geschmückt gewesen sein. Zum Zeitpunkt seines Todes jagte er eine seltene Antilopenart, den Gelbrückenducker, den er seiner umfangreichen Trophäensammlung hinzufügen wollte. Das Safariunternehmen Collect Africa, das die Reise organisierte, bestätigte der Daily Mail, dass Dosio in Zentralgabun nach einer Begegnung mit einer Elefantenherde ums Leben kam. Afrikanische Elefanten können bis zu sechs Tonnen wiegen und Geschwindigkeiten von 40 km/h erreichen.
Überführung des Leichnams
Die US-Botschaft kümmert sich nun um die Überführung von Dosios Leichnam in seinen Wohnort in Kalifornien. Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Gefahren der Großwildjagd und die Risiken, die Jäger eingehen, wenn sie in die Lebensräume wilder Tiere eindringen.



