Sechs Kandidaten stellen sich in Nordwestuckermark der Bürgermeisterwahl am 19. April
Bürgermeisterwahl Nordwestuckermark: Sechs Kandidaten im Rennen

Sechs Bewerber kämpfen um das Bürgermeisteramt in Nordwestuckermark

Die Gemeinde Nordwestuckermark steht vor einer wichtigen demokratischen Entscheidung: Am 19. April 2026 wird ein neuer hauptamtlicher Bürgermeister gewählt. Insgesamt sechs Kandidaten haben sich für das Amt beworben und werden sich in den kommenden Wochen den Wählern präsentieren. Die Wahl findet parallel zu den uckermärkischen Landratswahlen statt und markiert einen bedeutenden Moment für die kommunale Selbstverwaltung in der Region.

Öffentliche Vorstellung der Kandidaten am 21. März

Bevor die Bürger ihr Kreuz machen können, erhalten sie Gelegenheit, die Bewerber persönlich kennenzulernen. Das Dörfernetzwerk „38 unter einem Hut“ organisiert am Sonnabend, dem 21. März 2026, eine öffentliche Veranstaltung in der Aula der Grundschule Gollmitz (Schulstraße 2). Beginn ist um 18 Uhr. Mitinitiatorin Karin Schrank betont, dass der Termin bewusst vor den Osterferien angesetzt wurde, um möglichst viele Einwohner zu erreichen.

Bei dieser Veranstaltung sollen alle sechs Kandidaten gleichberechtigt die Möglichkeit erhalten, sich kurz vorzustellen und Fragen zu beantworten. Moderiert wird der Abend von Holger Siemann. Besucher können nicht nur zuhören, sondern auch eigene Fragen an die Bürgermeisteranwärter richten. Bereits im Vorfeld haben die Kandidaten vom Wahlausschuss Fragen zu drei Themenkomplexen erhalten, die ebenfalls diskutiert werden sollen.

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Die sechs Kandidaten im Porträt

Das Feld der Bewerber ist vielfältig und spiegelt unterschiedliche berufliche Hintergründe wider:

  • Ralph Ryl (46): Technischer Angestellter und Kandidat der Wählergruppe „Zukunft Nordwestuckermark“. Er zählt zu den Mitbegründern des Dörfernetzwerks, was bei der Veranstaltung jedoch keine Bevorzugung bedeuten soll.
  • Kevin Dähn (38): Soldat und Kandidat für die AfD.
  • Bört Büttner-Janner (55): Landwirt und parteiunabhängiger Einzelbewerber.
  • Tobias Kersten (37): Klimaschutzmanager und parteiunabhängiger Einzelbewerber.
  • Jan Matiaske (52): Landwirt und parteiunabhängiger Einzelbewerber.
  • Susanne Ramm (45): Verwaltungsfachangestellte und Prenzlauer City-Managerin, ebenfalls als parteiunabhängige Einzelbewerberin.

Wahlmodalitäten und mögliche Stichwahl

Für einen direkten Wahlsieg am 19. April benötigt einer der Kandidaten eine qualifizierte Mehrheit von mindestens 540 Stimmen. Sollte keiner der sechs Bewerber dieses Quorum erreichen, kommt es am 10. Mai 2026 zu einer Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten. Wahlberechtigt sind etwa 3600 Einwohner der Gemeinde Nordwestuckermark, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Die Wahlbenachrichtigungskarten werden voraussichtlich am 9. und 10. März verschickt, wie Wahlleiter Nico Schröder mitteilte. Damit bleibt den Bürgern ausreichend Zeit, sich über die Kandidaten zu informieren und ihre Entscheidung vorzubereiten. Die kommenden Wochen werden zeigen, wer das Vertrauen der Nordwestuckermärker für die Leitung der Gemeinde gewinnen kann.

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