Unternehmerverband Mansfeld-Südharz lobt Bürgerpreis für beste Behörde aus
Der Unternehmerverband Mansfeld-Südharz/Wirtschaftsregion A38 hat einen neuen Preis ins Leben gerufen, der die Bürger direkt in die Bewertung von Behördenarbeit einbezieht. Bürger können ab sofort die Dienstleistungen und den Service in den Verwaltungen des Landkreises bewerten und so die beste Behörde küren. Die Initiative zielt darauf ab, die oft kritisierte Bürokratie zu reduzieren und gleichzeitig vorbildliche Arbeit in den Ämtern sichtbar zu machen.
Hintergrund der Initiative
Michael Fritze, Vorsitzender des Unternehmerverbandes, betont, dass die zunehmende Bürokratie in Deutschland seit langem ein Ärgernis für Bürger und Unternehmen sei. „Völlig zu Recht wird dies kritisiert, denn sie kostet viel Zeit und Geld“, erklärt Fritze. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass in Behörden und Verwaltungen durchaus auch exzellente Arbeit geleistet werde, die oft unerkannt bleibe. Der neue Preis soll daher einen Anreiz schaffen, freundlichen und effizienten Service zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Bürgern zu stärken.
Details zur Bewertung
Die Bewertung durch die Bürger erfolgt über ein einfaches Verfahren, das der Unternehmerverband in den kommenden Wochen bekannt geben wird. Folgende Aspekte stehen im Fokus:
- Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals
- Effizienz und Geschwindigkeit der Bearbeitung
- Transparenz und Verständlichkeit der Informationen
- Innovative Lösungen für bürgernahe Dienstleistungen
Der Sitz des Unternehmerverbandes befindet sich im historischen Kloster Helfta, wo auch das erste Bauprojekt des Verbandes, das neue Pilgerhaus, entstanden ist. Diese Verbindung von Tradition und Moderne spiegelt sich in der Initiative wider, die sowohl auf bewährte Werte wie Service als auch auf moderne Ansätze der Bürgerbeteiligung setzt.
Ziele und Ausblick
Mit dem Preis möchte der Unternehmerverband nicht nur die besten Behörden auszeichnen, sondern auch einen konstruktiven Dialog zwischen Bürgern und Verwaltung anstoßen. „Wir wollen zeigen, dass gute Verwaltungsarbeit möglich ist und Anerkennung verdient“, so Fritze. Die Ergebnisse der Bürgerbewertungen sollen zudem genutzt werden, um Verbesserungsvorschläge für alle Behörden im Landkreis zu erarbeiten. Langfristig erhofft sich der Verband eine spürbare Reduktion bürokratischer Hürden und eine Steigerung der Lebensqualität in der Region.



