Bört Büttner-Janner: Ein Kandidat mit Bodenhaftung für Nordwestuckermark
Am 19. April 2026 steht die Gemeinde Nordwestuckermark vor einer wichtigen Entscheidung: Die Wahl eines neuen hauptamtlichen Bürgermeisters. Unter den sechs Kandidaten befindet sich der 55-jährige Landwirt Bört Büttner-Janner, der als parteiunabhängiger Einzelbewerber antritt und mit seinem pragmatischen Ansatz überzeugen möchte.
Vom Schäfer zum Gemeindevorsitzenden: Ein Leben für die Region
Bört Büttner-Janner wurde 1971 in Prenzlau geboren und absolvierte in seiner Jugend in Erfurt eine Ausbildung zum Schäfer. Nach seiner Tätigkeit in der LPG (P) Fürstenwerder gründete er 1992 als Meister der Landwirtschaft seinen eigenen Betrieb. Seit 2014 engagiert er sich ehrenamtlich in der Gemeindevertretung, die ihn 2024 zu ihrem Vorsitzenden wählte. Trotz seiner Position als Vorsitzender der CDU-Ortsgruppe Nordwestuckermark tritt er bei der Bürgermeisterwahl bewusst als parteiunabhängiger Kandidat an.
Sein ehrenamtliches Engagement erstreckt sich darüber hinaus auf den Förderverein Nordwestuckermark und den Männerchor Naugarten. Diese vielseitige Verankerung in der Gemeinschaft prägt seinen politischen Ansatz entscheidend.
Pragmatismus statt Stillstand: Das politische Credo
Bört Büttner-Janner begründet seine Kandidatur mit dem Wunsch, keinen Stillstand in der Verwaltung zuzulassen. Sein Leitmotiv lautet: „Erst das Nötigste, dann das Mögliche.“ Er möchte Bewährtes erhalten und darauf aufbauen, gleichzeitig aber auch neue Ideen entwickeln und vorantreiben. Die Prioritätenliste der Aufgaben will er im Verbund mit Ortsbeiräten und Gemeindevertretern an den Interessen der Bürgerinnen und Bürger ausrichten und gegebenenfalls überarbeiten.
„Wir leben in unruhigen Zeiten. Was wir jetzt brauchen, sind keine große Show oder theoretische Experimente. Wir brauchen jemanden, der die Ärmel hochkrempelt und die Gemeinde zusammenhält“, erklärt er. Er sieht sich als Bürgermeisterkandidat, der „mit Herz und Verstand“ ausgestattet ist und „mit beiden Beinen auf dem Boden der Nordwestuckermark steht.“
Authentizität und Nähe zu den Bürgern
Bört Büttner-Janner ist getrennt lebend, Vater eines Kindes und bezeichnet zwei weitere Kinder als seine eigenen. Diese persönlichen Erfahrungen prägen seinen politischen Zugang: Er kenne aus eigenem Erleben „und nicht aus Aktenordnern“ die Sorgen, die die Menschen in der Region, die Landwirte, die Unternehmen und die Familien umtreiben. Diesen wolle er sich annehmen, „nicht als Karriere-Politiker, sondern als einer von hier.“
Seine Motivation speist sich aus der tiefen Verbundenheit mit der Region und dem Wunsch, praktische Lösungen für die Herausforderungen des Alltags zu finden. Die Wahl am 19. April wird zeigen, ob die Wählerinnen und Wähler in Nordwestuckermark diesem bodenständigen Ansatz folgen wollen.



