Burgenlandkreis kämpft mit Millionen-Forderungen
Der Burgenlandkreis steht vor einer finanziellen Herausforderung: Rund 3.000 Privatpersonen und Unternehmen haben noch offene Zahlungen in Höhe von insgesamt 22 Millionen Euro gegenüber der Kreisverwaltung. Diese ausstehenden Beträge belasten den Haushalt erheblich und führen zu einem voraussichtlichen Defizit von 18 Millionen Euro im laufenden Jahr.
Maßnahmen zur Eintreibung geplant
Die Kreisverwaltung hat nun konkrete Pläne entwickelt, um die ausstehenden Forderungen einzutreiben. Martin Walter berichtet, dass bereits Hunderte Menschen Mahnungsschreiben vom Finanzamt erhalten haben, weil sie dem Kreis oder den Gemeinden Geld schulden. Die Verwaltung betont, dass durch eine vollständige Eintreibung der 22 Millionen Euro das Haushaltsdefizit nicht nur ausgeglichen, sondern sogar in ein Plus von etwa vier Millionen Euro umgewandelt werden könnte.
Betroffene Fachämter und Verfahren
Welche Fachämter konkret von den offenen Zahlungen betroffen sind, wird derzeit genau analysiert. Die Kreisverwaltung arbeitet daran, die Gründe für die ausstehenden Beträge zu ermitteln und effiziente Verfahren zur Eintreibung zu etablieren. Die Situation zeigt, wie wichtig eine konsequente Finanzverwaltung für die Stabilität kommunaler Haushalte ist.
Die geplanten Maßnahmen umfassen unter anderem verstärkte Mahnverfahren und die Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden. Ziel ist es, die finanziellen Lücken zu schließen und die Handlungsfähigkeit des Kreises langfristig zu sichern. Die Verwaltung appelliert an die Schuldner, ihre Verpflichtungen zeitnah zu erfüllen, um weitere rechtliche Schritte zu vermeiden.



