Bündnisgrüne Uckermark suchen Dialog mit CDU-Kandidatin Dörk vor Landratswahl
Der Kreisverband Uckermark von B90/Die Grünen wird bei den anstehenden Landratswahlen am 19. April keinen eigenen Kandidaten aufstellen. Stattdessen setzt die Partei auf direkte Gespräche mit der CDU-Landratskandidatin Karina Dörk, um gemeinsame Positionen und Lösungsansätze für die Region zu erörtern.
Öffentliches Bürgerforum am 14. März
Am 14. März 2026 veranstaltet der grüne Kreisverband zusammen mit interessierten Bürgern ein öffentliches Gespräch mit Karina Dörk. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Aula des Prenzlauer Scherpf-Gymnasiums, das sich in der ehemaligen Blumenhalle am Seeweg 6 befindet. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die Herausforderungen und Entwicklungspotenziale in der Uckermark.
Interessierte Bürger, die an dem Austausch teilnehmen möchten, werden gebeten, sich bis zum 12. März per E-Mail unter gruene-uckermark@t-online.de anzumelden. Diese Voranmeldung soll die Organisation der Veranstaltung erleichtern und einen strukturierten Ablauf gewährleisten.
Klares Nein zu rechtsextremen Alternativen
Neben Amtsinhaberin Karina Dörk kandidiert bei der Landratswahl am 19. April der AfD-Landtagsabgeordnete Felix Teichner. In einer Pressemitteilung haben die Vorsitzenden des bündnisgrünen Kreisverbandes, Ines Lehmann-Günther und Patrick Telligmann, deutlich gemacht, dass ein rechtsextremer Kandidat keine Alternative darstellt. Ohne Teichner namentlich zu nennen, schließen sie eine Unterstützung für solche politischen Kräfte aus.
Diese Positionierung unterstreicht die strategische Ausrichtung der Grünen in der Uckermark, die auf konstruktive Zusammenarbeit mit demokratischen Parteien setzt, anstatt eigene Kandidaten in den Wahlkampf zu schicken. Der Dialog mit Karina Dörk wird somit als wichtiger Schritt gesehen, um gemeinsame Ziele für die Region zu definieren und politische Alternativen zu rechtsextremen Strömungen zu stärken.
Die Landratswahl am 19. April wird damit zu einem bedeutenden politischen Ereignis in der Uckermark, bei dem die Weichen für die zukünftige Entwicklung der Region gestellt werden. Die Bündnisgrünen betonen mit ihrer Entscheidung, dass inhaltliche Übereinstimmungen und demokratische Werte im Vordergrund stehen müssen.



