Zweiter Nachbarschaftsdialog in Lankow nach eindeutigem Bürgerentscheid
Der Spielplatz in der Kieler Straße in Lankow bleibt erhalten – dieses Ergebnis des Bürgerentscheids ist nun bindend für die Stadt Schwerin. Um über die unterschiedlichen Gefühle und Sichtweisen zu diesem klaren Votum zu sprechen, findet am Dienstag, dem 24. Februar, ein zweiter Nachbarschaftsdialog statt. Die Veranstaltung wird in der Weinbergschule in der Eutiner Straße 3 abgehalten und bietet einen geschützten Raum für offenen Austausch und gegenseitiges Verständnis.
Eindeutiges Votum beim Bürgerentscheid
Beim Bürgerentscheid am 25. Januar stimmten per Briefwahl knapp 93 Prozent der Wähler für den Erhalt des Spielplatzes und gegen einen möglichen Verkauf der Fläche an einen Investor. Dieses überwältigende Ergebnis unterstreicht die starke Bindung der Gemeinschaft zu diesem öffentlichen Raum. Ein erster Nachbarschaftsdialog hatte bereits Mitte Januar vor der Abstimmung stattgefunden, um die Diskussion im Vorfeld zu fördern.
Dialogformat „Sprechen & Zuhören“
Das Dialog-Format „Sprechen & Zuhören“ wird erneut genutzt, um einen respektvollen Rahmen für alle Stimmen zu schaffen. Laut der offiziellen Einladung steht dabei nicht das Überzeugen, sondern der Austausch im Vordergrund. Die Moderation übernimmt der Verein Mehr Demokratie, der sicherstellt, dass alle Teilnehmer gleichermaßen zu Wort kommen können.
Fragen und Perspektiven im Fokus
Im zweiten Dialog sollen nun zentrale Fragen erkundet werden, wie etwa: „Wie geht es mir persönlich mit dem Ergebnis der Abstimmung?“ und „Wie geht es jetzt weiter mit dem Thema in der Stadt und mit dem Park?“. Diese Fragen zielen darauf ab, die emotionalen und praktischen Aspekte des Bürgerentscheids zu beleuchten und mögliche nächste Schritte für die Gemeinschaft zu diskutieren.
Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr und bietet eine wichtige Plattform, um die nachhaltige Entwicklung des Spielplatzes und des umliegenden Bürgerparks zu besprechen. Durch diesen fortlaufenden Dialog soll die Gemeinschaft gestärkt und ein konstruktiver Umgang mit dem demokratischen Prozess gefördert werden.



