OB-Stichwahl in München: Das müssen Wähler bei der Stimmabgabe beachten
OB-Stichwahl München: Wichtige Hinweise zur Stimmabgabe

OB-Stichwahl in München: Letzte Hinweise für die Stimmabgabe am Sonntag

Am kommenden Sonntag steht für die Münchnerinnen und Münchner eine wichtige Entscheidung an: Die Wahl des neuen Oberbürgermeisters. Während die beiden Kandidaten in den letzten Tagen noch intensiv Wahlkampf betreiben, bereitet das Kreisverwaltungsreferat (KVR) die finale Phase der Stichwahl vor. KVR-Chefin Hanna Sammüller betont: "Es geht um einiges für diese Stadt".

Keine neuen Wahlbenachichtigungen für die Stichwahl

Ein zentraler Unterschied zur Kommunalwahl am 8. März: Es werden keine neuen Wahlbenachrichtigungen verschickt. Wahlberechtigt sind grundsätzlich alle Personen, die bereits am 8. März stimmberechtigt waren – insgesamt 1.093.076 Menschen, darunter 175.902 Unionsbürger aus anderen EU-Ländern. Ausnahmen gelten für Personen, die in der Zwischenzeit aus München weggezogen sind oder erst nach dem 8. März 18 Jahre alt geworden sind.

Wahlablauf und -orte bleiben gleich

Die Stichwahl findet in den gleichen 686 Wahlräumen an 240 Standorten im gesamten Stadtgebiet statt, die von 8 bis 18 Uhr geöffnet sind. Die Auszählung erfolgt im MOC in Freimann und in der Berufsfachschule an der Ruppertstraße. Rund 6.500 ehrenamtliche Wahlhelfende werden im Einsatz sein. Hanna Sammüller zeigt sich zufrieden mit den Vorbereitungen: "Die Kommunalwahl ist hervorragend gelaufen, auch dank der 14.000 freiwilligen und ehrenamtlichen Wahlhelfer sowie hunderten Mitarbeitern der Stadt. Für die Stichwahl sind wir im Endspurt."

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Ein Stimmzettel, eine Stimme

Der Wahlvorgang selbst ist bei der Stichwahl unkomplizierter: "Ein Stimmzettel, eine Stimme", erklärt Sammüller. "Oder auch: jeder nur ein Kreuz." Damit entfällt die komplexere Stimmabgabe der Kommunalwahl mit mehreren Kreuzen auf verschiedenen Stimmzetteln.

Briefwahl: Letzte Möglichkeiten und wichtige Regeln

Die Briefwahl gewinnt auch in München zunehmend an Bedeutung. Bis Mittwoch haben bereits 372.407 Personen Briefwahlunterlagen für die Stichwahl beantragt, davon 21.498 Anträge nach dem 8. März. "Das ist deutlich über ein Drittel", so Sammüller.

Wer noch die Briefwahl nutzen möchte:

  • Kann sich bis Freitag, 20. März, 15 Uhr, im KVR (Ruppertstraße 11) oder in den fünf Bezirksinspektionen Briefwahlunterlagen aushändigen lassen
  • Kann im KVR in dieser Zeit seine Stimme auch gleich vor Ort abgeben
  • Muss bereits ausgefüllte Briefwahlunterlagen persönlich in einen der Behördenbriefkästen am KVR oder am Rathaus am Marienplatz einwerfen (bis Sonntag, 22. März, 18 Uhr)
  • Kann ausgefüllte Unterlagen nicht mehr per Post verschicken

Am Wahltag selbst werden Sonderabgabestellen eingerichtet, deren Standorte erst am Sonntag bekannt gegeben werden.

Wichtige Hinweise für Wechsel zwischen Brief- und Urnenwahl

Wer Briefwahl beantragt hat, aber nun doch im Wahllokal wählen möchte: Muss neben seinem Ausweis auch den Wahlschein aus seinen Briefwahlunterlagen mitbringen. Ausgefüllte Briefwahlunterlagen können jedoch nicht im Wahllokal eingeworfen oder abgegeben werden.

Wer Briefwahl beantragt, aber die Unterlagen nicht erhalten hat: Kann am Sonntag nicht einfach zur Stimmabgabe ins Wahllokal gehen, da durch den Briefwahlantrag sein Name im Wählerverzeichnis gestrichen wurde. Stattdessen müssen vorab Briefwahlunterlagen im KVR oder den Bezirksinspektionen geholt werden. Dieses System verhindert doppelte Stimmabgaben.

Wahlbeteiligung verfolgen und Ergebnisse erwarten

Die Wahlbeteiligung kann zwischen 9.30 und 17.30 Uhr unter wahlen-muenchen.de mitverfolgt werden. Ab 19.30 Uhr werden erste valide Ergebnisse erwartet. Bei Fragen oder Problemen hilft das Wahlamt unter Telefon 089/233-96233 oder per E-Mail an wahlamt.kvr@muenchen.de.

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