Berlin: Afghanische Flüchtlinge aus Bundesaufnahmeprogramm eingetroffen
Afghanische Flüchtlinge in Berlin eingetroffen

Berlin empfängt afghanische Flüchtlinge aus Bundesaufnahmeprogramm

Für 47 Afghaninnen und Afghanen endet eine lange Zeit der Ungewissheit: Sie sind am Dienstag in Berlin gelandet, nachdem sie aus Pakistan nach Deutschland einreisen durften. Die Ankunft erfolgte im Rahmen des Bundesaufnahmeprogramms, wie das Bundesinnenministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.

Hintergrund des Aufnahmeprogramms

Das Programm richtet sich an besonders gefährdete Personen aus Afghanistan, die Verfolgung durch die islamistischen Taliban fürchten müssen. Dazu zählen neben früheren Ortskräften deutscher Institutionen und ihren Angehörigen auch Menschen, die sich in der Vergangenheit als Anwälte oder Journalistinnen für Menschenrechte eingesetzt haben. Viele afghanische Familien harren seit Monaten oder gar Jahren in Islamabad aus, während sie auf eine Möglichkeit zur Ausreise warten.

Stopp des Programms und rechtliche Entwicklungen

Die schwarz-rote Bundesregierung hatte das Aufnahmeprogramm im Mai gestoppt. Dennoch konnten einige der Betroffenen und ihre Angehörigen Visa erhalten, da in Deutschland Klagen angestrengt wurden, um ihre Einreise durchzusetzen. Unterstützt werden die Betroffenen dabei teils von der Organisation Kabul Luftbrücke. Zuletzt waren mehrmals Afghanen mit Linienflügen nach Deutschland gebracht worden, was die kontinuierliche, wenn auch verlangsamte Aufnahme unterstreicht.

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Die Ankunft in Berlin markiert einen wichtigen Schritt für die Geflüchteten, die vor den Taliban nach Pakistan geflohen waren. Die Situation in Afghanistan bleibt angespannt, und die internationale Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, Schutzbedürftige zu unterstützen. Die deutschen Behörden betonen die Bedeutung humanitärer Hilfe, auch wenn das Programm formal pausiert ist.

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