Markus Lanz fordert Konsequenzen bei Ausländerkriminalität: Deutschland wirke schwach
Lanz fordert Konsequenzen bei Ausländerkriminalität

Markus Lanz fordert endlich Konsequenzen bei Ausländerkriminalität

Der ZDF-Talkmaster Markus Lanz (56) hat in der aktuellen Migrationsdebatte ungewöhnlich klare Worte gefunden und kritisiert, dass Deutschland beim Thema Ausländerkriminalität schwach wirke. Auslöser für seine deutliche Positionierung war eine hitzige Diskussion in seiner Sendung zwischen Unionsfraktionsvize Sepp Müller (37, CDU) und „Zeit“-Journalistin Jana Hensel (49).

Verbaler Schlagabtausch als Auslöser

Der CDU-Politiker Sepp Müller, Chef der Landesgruppe Sachsen-Anhalt, hatte die Verteilung von Flüchtlingen kritisiert und erklärt: „In Vockerode in meiner Heimat, einem 600-Einwohner-Dorf, haben wir 1200 Flüchtlinge untergebracht. Dass das was mit den Menschen macht! Diese Diskussion haben wir jahrelang geführt.“ Daraufhin warf ihm die Journalistin Jana Hensel vor, „das Lied der AfD“ zu singen und einen verfestigten Migrationsdiskurs zu pflegen.

Diese Auseinandersetzung löste bei Markus Lanz eine sichtlich emotionale Reaktion aus. Der Moderator verwies auf jüngste Straftaten nichtdeutscher Täter und sagte: „Ich denke an Magdeburg, an das, was dort passiert ist. Ich denke an Dresden. Wir haben doch als Gesellschaft die Frage, wie wir eigentlich leben und wie viel Toleranz wir aufbringen wollen!“

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Alarmierende Analyse des ZDF-Moderators

Lanz kritisierte insbesondere den Umgang mit solchen Vorfällen: „Ich hatte da schon das Gefühl, auch bei Brokstedt und anderen Dingen, dass wir das häufig so weggenuschelt haben nach dem Motto: Lass uns das bitte nicht breit diskutieren, weil, das ist nicht gut für das gesellschaftliche Klima, und dann singt ihr das Lied der AfD. Ich habe das immer für grundfalsch gehalten.“

Der Talkmaster betonte, dass es nicht nur um nackte Zahlen gehe, sondern vor allem um das Sicherheitsgefühl der Menschen. Er fragte sich laut: „Was macht das mit dem Sicherheitsgefühl von Menschen?“ und verwies auf konkrete Beispiele wie den Fall in Hamburg, wo ein Südsudanese, der staatlich geprüft eingeflogen wurde, nach Übergriffen ein Mädchen auf die Gleise nahm.

Deutschland wirke wahnsinnig schwach

Markus Lanz stellte die entscheidende Frage: „Warum hat das nie eine Konsequenz in diesem Land, offensichtlich? Warum wirken wir da so wahnsinnig schwach?“ Seine eindringliche Warnung lautete: „Macht das was mit dem Sicherheitsgefühl von Menschen, die in Zukunft auf dem Bahnhof stehen? Selbstverständlich tut es das! Und das sollten wir auch nicht kleinreden und irgendwie wegnuscheln.“

Der ZDF-Moderator forderte einen offeneren Umgang mit dem Thema und betonte, dass Emotionen und Sicherheitsgefühle der Bevölkerung ernst genommen werden müssten. Sein Appell richtet sich gegen das Verharmlosen von Problemen und für mehr Konsequenz im Umgang mit Straftaten im Migrationskontext.

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