Im Leipziger Stadtteil Grünau wird eine neue Unterkunft für Geflüchtete errichtet. Die Stadt Leipzig teilte mit, dass der Neubau 36 Wohnungen umfassen und Platz für 170 bis 200 Menschen bieten soll. Gebaut wird die Anlage von der kommunalen Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB), die den Bau bis Anfang 2028 fertigstellen will. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 13 Millionen Euro.
Langfristige Nutzung geplant
Die Stadt Leipzig wird die Unterkunft für mindestens 25 Jahre anmieten, um Geflüchtete unterzubringen. Nach Ablauf dieser Frist kann das Gebäude in ein normales Wohnhaus umgewandelt werden, wie die Stadt weiter erklärte. Dies ermöglicht eine flexible Nachnutzung und vermeidet Leerstände.
Integration in den Stadtteil
Die neue Asylunterkunft soll in Grünau entstehen, einem Stadtteil, der bereits über eine gewisse Infrastruktur für Zugewanderte verfügt. Die Stadt betont, dass die Unterbringung in dezentralen, wohnungsähnlichen Einheiten die Integration fördert. Die 36 Wohnungen sind so konzipiert, dass sie familiengerecht sind und den Bewohnern ein selbstständiges Leben ermöglichen.
Mit dem Neubau reagiert die Stadt auf den anhaltenden Zuzug von Geflüchteten und Asylsuchenden. Leipzig hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich neue Unterkünfte geschaffen, um die Unterbringungssituation zu verbessern. Die LWB als städtisches Unternehmen übernimmt dabei eine zentrale Rolle bei der Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum.



