Feuer auf US-Flugzeugträger Gerald R. Ford im Roten Meer
Der im Krieg gegen den Iran eingesetzte US-Flugzeugträger „Gerald R. Ford“ muss nach einem Feuer an Bord einen Hafen anlaufen. Das bestätigen US-Regierungsvertreter. Das Kriegsschiff befindet sich derzeit im Roten Meer und wird voraussichtlich vorübergehend die Souda-Bucht auf der griechischen Insel Kreta ansteuern.
Fast 200 Seeleute benötigten medizinische Behandlung
Zwei mit dem Vorgang vertraute Personen berichten, dass das Feuer in der Wäscherei des Flugzeugträgers ausgebrochen ist. Ein Insider gibt an, dass fast 200 Seeleute wegen Rauchvergiftungen behandelt werden mussten. Ein Soldat wurde aufgrund der Verletzungen ausgeflogen und erhielt weitere medizinische Versorgung an Land.
Die „Gerald R. Ford“ ist seit neun Monaten ununterbrochen im Einsatz und eines der modernsten Kriegsschiffe der US-Marine. An Bord befinden sich mehr als 5000 Seeleute sowie über 75 Militärflugzeuge, darunter Kampfjets vom Typ F-18 Super Hornet. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit und Betriebsfähigkeit des Schiffes während des anhaltenden Einsatzes auf.
Auswirkungen auf den Militäreinsatz
Der Zwischenfall könnte die Operationsfähigkeit des Flugzeugträgers vorübergehend beeinträchtigen. Die voraussichtliche Ansteuerung der Souda-Bucht auf Kreta dient der genauen Schadensbewertung und notwendigen Reparaturen. Die US-Marine hat bisher keine offizielle Stellungnahme zum genauen Ausmaß der Schäden oder zur Dauer der Hafenliegezeit abgegeben.
Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art auf einem US-Kriegsschiff, unterstreicht jedoch die Herausforderungen längerer Einsatzzeiten unter hoher operativer Belastung. Die Behandlung der verletzten Seeleute hat oberste Priorität, während gleichzeitig die strategische Position der US-Marine in der Region beobachtet wird.



