US-Verteidigungsminister Hegseth: Kein Zeitplan für Ende des Iran-Kriegs
Nach Angaben von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth existiert kein konkreter Zeitplan für ein Ende des anhaltenden Iran-Kriegs. Der Minister äußerte sich am Donnerstag, dem 19. März, während einer Pressekonferenz im Pentagon und betonte, er würde "keinen endgültigen Zeitrahmen festlegen". Diese Aussage unterstreicht die Ungewissheit über die Dauer des militärischen Konflikts.
Hegseth verweist auf Trump als Entscheidungsträger
Letztlich liege die Entscheidung über das Ende des Einsatzes bei Präsident Donald Trump, so Hegseth, der als enger Vertrauter des Regierungschefs und Oberbefehlshabers gilt. Interessanterweise hatte Trump den Krieg vor zehn Tagen als "so gut wie beendet" bezeichnet und ihn sogar einen "kurzen Ausflug" genannt. Trotz dieser optimistischen Einschätzung setzen die USA und Israel ihre Luftangriffe auf den Iran unverändert fort.
Hegseth fügte hinzu, dass die USA bei ihren Kriegszielen "sehr gut im Plan" lägen. Der Konflikt begann am 28. Februar mit massiven Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran. Seitdem reagiert der Iran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region, was die Spannungen weiter anheizt.
Öl- und Gaspreise schnellen durch Angriffe auf Energieanlagen in die Höhe
Im Zuge des Iran-Kriegs werden zunehmend die großen Energieanlagen in der Golfregion zum Ziel von Angriffen. Am Donnerstag gab es neue Attacken auf Raffinerien in der Region, was zu einem signifikanten Anstieg der Öl- und Gaspreise führte. Diese Entwicklung bereitet international Sorgen, da sie die globale Energiemarktstabilität gefährdet und Verbraucher weltweit belasten könnte.
Die anhaltenden Militäraktionen und die unsichere Lage in der Region tragen dazu bei, dass die Preise für fossile Brennstoffe weiter steigen. Experten warnen vor langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen, falls der Konflikt nicht bald deeskaliert wird.



