Satellitenbilder dokumentieren präzise US-israelische Angriffe auf iranische Ziele
Satellitenbilder zeigen Präzisionsangriffe von USA und Israel im Iran

Satellitenbilder belegen präzise Militärschläge im Iran

Die jüngsten gemeinsamen Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels auf Ziele im Iran zeichneten sich durch außergewöhnliche Präzision aus. Hochauflösende Satellitenaufnahmen dokumentieren die exakte Zielgenauigkeit der Militäroperation, die am vergangenen Samstag durchgeführt wurde. Innerhalb weniger Stunden nach den Schlägen wurde deutlich, dass auch Ober-Mullah Ali Chamenei bei einem gezielten Angriff auf seine Residenz in Teheran ums Leben kam.

Millimetergenaue Zerstörung im Herzen Teherans

Die Satellitenbilder zeigen beeindruckend detailliert, wie die Armeen beider Staaten ihre Ziele präzise trafen. Besonders deutlich wird dies bei der Zerstörung des Anwesens des Ajatollahs, das sich mitten im Zentrum der iranischen Hauptstadt befindet. Die Schäden beschränken sich fast ausschließlich auf das Grundstück selbst, dessen Grenzen auf den Aufnahmen weiterhin klar erkennbar sind. Rauchwolken steigen über der Residenz auf, während die umliegenden Gebäude und Straßen nahezu unversehrt bleiben.

Weitere Ziele im ganzen Land getroffen

Neben der Residenz in Teheran wurden auch zahlreiche andere strategische Einrichtungen im Iran angegriffen. In Städten wie Zanjan, Isfahan und Kermanshah trafen die Präzisionswaffen exakt Raketenproduktionsanlagen, Atomanlagen, Flugabwehrsysteme, Kommandozentren sowie logistische und maritime Ziele. Auf dem Luftwaffenstützpunkt Zahedan im Osten des Landes zeigen Vorher-Nachher-Bilder die Zerstörung eines Radarsystems, während auf dem Marinestützpunkt Konarak am Golf von Oman Flugzeugunterstände genau in ihrer Mitte getroffen wurden.

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Technologie hinter der Treffgenauigkeit

Für ihre Angriffe nutzten die USA und Israel eine Reihe hochmoderner Präzisionswaffensysteme. Die amerikanischen Streitkräfte setzten unter anderem von Schiffen abgefeuerte Tomahawk-Marschflugkörper ein, die mit einer Maximalstreuung von nur zehn Metern ihre Ziele treffen. Bodengestützte ATACMS-Systeme weisen einen ähnlich geringen „wahrscheinlichen Kreisfehler“ von unter zehn Metern auf. Noch präziser sind von US-Drohnen abgeschossene Hellfire-Raketen mit einer offiziellen Zielabweichung von etwa einem Meter.

Israel griff seine Ziele im Iran zumeist mit Kampfflugzeugen an, die mit US-Standard-Mehrzweckbomben der Mark-80-Familie ausgerüstet waren. Diese wurden mit sogenannten JDAM-Lenkkits nachgerüstet und erreichen so eine Präzision von fünf bis maximal dreizehn Metern um das Ziel herum. Damit können Gebäude und Fahrzeuge zielgenau angegriffen werden, während Kollateralschäden minimiert werden.

Geheimdienstliche Vorarbeit als Schlüssel zum Erfolg

Ohne monatelange geheimdienstliche Vorarbeit wären die präzisen Angriffe nicht möglich gewesen. Der amerikanische Geheimdienst CIA und der israelische Mossad verfolgten über einen längeren Zeitraum die Bewegungen von Ali Chamenei, bis sie ein komplettes Muster seiner Gewohnheiten erstellen konnten. Als sie erfuhren, dass am Morgen des 28. Februar ein Treffen mit zahlreichen Mullah-Führungsfiguren in Chameneis Anwesen stattfinden sollte, schlugen sie zu – der Krieg gegen den Iran begann mit bemerkenswerter Präzision.

Militärexperte Julian Röpcke erklärt: „Rein technisch sind die USA und Israel in der Lage, jedes iranische Ziel mit größter Präzision anzugreifen. Die entscheidende Frage ist jedoch, wie präzise und aktuell die Zielinformationen sind. Fehlerhafte oder veraltete Informationen können zu Kollateralschäden führen, wie in einigen Fällen in den vergangenen Tagen bereits beobachtet. Darum arbeiten beide Länder intensiv daran, akkurate Zielinformationen zu sammeln, um ihre mächtigen Präzisionswaffen auch effektiv und für die Zivilbevölkerung möglichst schonend einsetzen zu können.“

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