Weiterer Rückschlag für den ehemaligen Prinzen Andrew
Der in Ungnade gefallene Ex-Prinz Andrew Mountbatten-Windsor muss ein weiteres Anwesen aufgeben. Nachdem er bereits seine Royal Lodge in Windsor räumen musste, wird nun auch der Pachtvertrag für das East Lodge gekündigt. Dieses pinkfarbene Haus aus dem 19. Jahrhundert diente bisher als Unterkunft für seine Bediensteten.
Auffällig niedrige Pachtkosten
Besonders bemerkenswert ist der äußerst niedrige Pachtpreis, den Andrew Mountbatten-Windsor für das Anwesen zahlte. Laut BBC-Berichten belief sich die jährliche Pacht auf nur etwa 13.000 Pfund – ein Betrag, der für die exklusive Lage in der Nähe von Schloss Windsor als verdächtig gering eingestuft wird. Der Vertrag, der eigentlich bis Juli 2027 hätte laufen sollen, wird nun nach 28 Jahren vorzeitig beendet.
Hintergrund: Die Epstein-Verbindung
Mountbatten-Windsor steht seit Jahren wegen seiner Verbindung zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unter massivem öffentlichen Druck. Der 66-Jährige tauchte in den veröffentlichten Epstein-Akten erneut prominent auf, obwohl er alle Vorwürfe stets zurückwies. Infolge der Affäre musste er bereits alle royalen Titel abgeben und verlor seinen bisherigen Wohnsitz.
Der Ex-Prinz soll mittlerweile auf dem Landsitz Sandringham seines Bruders, König Charles III., wohnen. Vor drei Wochen wurde er dort sogar vorübergehend festgenommen. Ermittler werfen ihm vor, in seiner früheren Rolle als Handelsbeauftragter vertrauliche Dokumente an Epstein weitergeleitet zu haben. Nach etwa zwölf Stunden Haft kam er wieder frei.
Reaktion des Königshauses
König Charles III. nahm die Nachricht von der Festnahme seines jüngeren Bruders mit größter Besorgnis zur Kenntnis. In einer schriftlichen Stellungnahme betonte er: „Lassen Sie mich klarstellen: Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen.“ Der König sicherte der Polizei seine uneingeschränkte Unterstützung und Zusammenarbeit zu.
Die jüngsten Entwicklungen werfen erneut Fragen über die Stabilität der britischen Monarchie auf. Die fortlaufenden Enthüllungen und rechtlichen Probleme des Ex-Prinzen belasten das Ansehen der Königsfamilie zunehmend.



