Sechs Kandidaten bewerben sich um Bürgermeisteramt in Nordwestuckermark
Sechs Kandidaten für Bürgermeisteramt in Nordwestuckermark

Sechs Kandidaten im Rennen um Bürgermeisteramt in Nordwestuckermark

Der Wahlausschuss der Gemeinde Nordwestuckermark hat allen sechs Bewerbern für das Bürgermeisteramt die offizielle Zulassung erteilt. Damit können am 19. April 2026 insgesamt 3614 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren entscheiden, wer für die kommenden acht Jahre das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters übernehmen wird.

Vorzeitiger Rückzug des Amtsinhabers

Durch den vorzeitigen Rückzug des bisherigen Bürgermeisters Roland Klatt (67) wird die Position ab dem 1. Juni 2026 neu besetzt. Eine Frau und fünf Männer haben sich für die anspruchsvolle Aufgabe beworben und streben eine Amtszeit von acht Jahren an.

Am 16. Februar prüfte der Wahlausschuss unter Leitung von Nico Schröder öffentlich die eingereichten Wahlvorschläge. Das Ergebnis fiel einstimmig aus: Alle sechs Kandidaten sind für die Wahl am 19. April zugelassen.

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Die Bewerber und ihre Hintergründe

Der technische Angestellte Ralph Ryl (46) tritt für die Wählergruppe „Zukunft Nordwestuckermark“ an, während der Soldat Kevin Dähn (38) als Kandidat der AfD antritt. Die vier weiteren Bewerber treten als parteiunabhängige Einzelkandidaten an:

  • Der Landwirt Bört Büttner-Janner (55)
  • Der Klimaschutzmanager Tobias Kersten (37)
  • Der Landwirt Jan Matiaske (52)
  • Die Verwaltungsfachangestellte und City-Managerin Susanne Ramm (46)

Alle Einzelbewerber mussten mindestens 32 Unterstützer-Unterschriften vorweisen, um zur Wahl zugelassen zu werden.

Reihenfolge auf dem Stimmzettel

Wahlleiter Nico Schröder erläuterte die gesetzlich vorgeschriebene Reihenfolge auf dem Stimmzettel: Zuerst werden die Parteien, dann die Wählergruppen und schließlich die Einzelvorschläge in alphabetischer Reihenfolge nach Nachnamen aufgeführt. Demnach steht Kevin Dähn auf Platz eins und Susanne Ramm auf Platz sechs.

Wahlmodalitäten und Quorum

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Diese Mehrheit muss jedoch mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten entsprechen, was einem Quorum von 540 Stimmen gleichkommt. Sollte kein Bewerber dieses Quorum erreichen, würde am 10. Mai eine Stichwahl stattfinden.

Bei sechs Kandidaten ist eine Stichwahl nach Erfahrungen aus vergangenen Wahlen sehr wahrscheinlich. Die gleichzeitige Landratswahl könnte sich positiv auf die Wahlbeteiligung auswirken.

Organisatorische Details der Wahl

Für die Wahl wurden die Wahllokale von bisheriger Anzahl auf acht Wahllokale plus ein Briefwahllokal reduziert. Diese Maßnahme erleichtert nach Angaben von Nico Schröder die personelle Besetzung der Wahlvorstände.

Die Wahllokale öffnen am 19. April von 8 bis 18 Uhr. Die Wahlbenachrichtigungskarten werden am 9. und 10. März durch das Amt Schönermark verschickt.

Ablauf des Wahltages

Nach Schließung der Wahllokale erfolgt zunächst die Auszählung der Stimmen für die Landratswahl, bei der Amtsinhaberin Karina Dörk (CDU) und Herausforderer Felix Teichner (AfD) antreten. Anschließend werden die Stimmen der Bürgermeisterwahl in Nordwestuckermark ausgezählt.

Wahlleiter Nico Schröder rechnet bei reibungslosem Ablauf mit einem vorläufigen Endergebnis zwischen 20 und 21 Uhr. Die öffentliche Sitzung des Wahlausschusses am 16. Februar wurde bereits von zahlreichen interessierten Nordwestuckermärkern verfolgt.

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