Umfrage-Hammer: Union baut Vorsprung auf AfD deutlich aus – Fünf Punkte Abstand
Union baut Vorsprung auf AfD aus – Fünf Punkte Abstand

Umfrage-Hammer: Union baut Vorsprung auf AfD deutlich aus

Der politische Wind in Deutschland dreht sich aktuell spürbar. Nach Monaten, in denen die AfD die Union in Umfragen regelmäßig überflügelte, zeigt der neue ARD-„Deutschlandtrend“ von Infratest dimap eine deutliche Trendwende. Die Union baut ihren Vorsprung vor der Rechtsaußen-Partei erheblich aus und erreicht nun einen Abstand von fünf Prozentpunkten.

Union legt zu, AfD verliert an Unterstützung

Laut der repräsentativen Umfrage kämen CDU/CSU bei einer hypothetischen Bundestagswahl am Sonntag auf 28 Prozent der Stimmen. Das entspricht einem Zuwachs von zwei Prozentpunkten im Vergleich zum Vormonat. Die AfD, die von einer Vetternwirtschaftsaffäre gebeutelt wird, büßt hingegen einen Punkt ein und fällt auf 23 Prozent. Damit wächst der Abstand zwischen den beiden Parteien von zuletzt zwei auf nun fünf Prozentpunkte an – ein Niveau, das zuletzt im Sommer des vergangenen Jahres erreicht wurde.

Im Oktober 2025 lagen Union und AfD im „Deutschlandtrend“ noch gleichauf. Die aktuellen Zahlen dürften daher bei den AfD-Chefs Alice Weidel und Tino Chrupalla für Unzufriedenheit sorgen, während Bundeskanzler Friedrich Merz und CSU-Chef Markus Söder die Entwicklung positiv bewerten können.

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Leichte Verschiebungen bei den anderen Parteien

Bei den übrigen im Bundestag vertretenen Parteien zeigen sich nur geringfügige Veränderungen:

  • Die SPD verliert einen Punkt und kommt auf 14 Prozent.
  • Die Grünen legen einen Punkt zu und erreichen 13 Prozent.
  • Die Linke fällt um einen Punkt auf 9 Prozent.
  • Alle anderen Parteien bleiben unter der Fünfprozenthürde.

Rechnerisch möglich wäre damit vor allem eine Dreier-Koalition aus Union, SPD und Grünen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD haben alle anderen Parteien ausgeschlossen, die Union lehnt zudem ein Bündnis mit der Linkspartei ab.

Unmut über Regierungsarbeit bleibt groß

Die Zufriedenheit der Bundesbürger mit der Regierungsarbeit von Kanzler Merz, Vizekanzler Lars Klingbeil und ihrem Kabinett hat sich zwar minimal verbessert, doch insgesamt überwiegt weiterhin der Unmut. Aktuell sind 25 Prozent der Befragten sehr zufrieden oder zufrieden mit der Regierung – ein Anstieg von vier Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat. Dennoch geben 73 Prozent an, weniger oder gar nicht zufrieden zu sein, nachdem es im Februar noch 78 Prozent waren.

Methodik und Unsicherheiten der Umfrage

Für den repräsentativen ARD-„Deutschlandtrend“ befragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap in der vergangenen Woche von Montag bis Mittwoch insgesamt 1317 Wahlberechtigte. Die statistische Fehlerquote liegt je nach Prozentwert bei zwei bis drei Prozentpunkten. Es gilt jedoch zu beachten, dass Wahlumfragen stets mit Unsicherheiten behaftet sind. Sie spiegeln lediglich das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Erhebung wider und stellen keine Prognosen für den tatsächlichen Wahlausgang dar.

Die aktuellen Zahlen markieren einen signifikanten Wendepunkt in der politischen Landschaft Deutschlands und unterstreichen die Volatilität der Wählergunst in unsicheren Zeiten.

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