48-stündiger Warnstreik im Berliner Nahverkehr geht in den zweiten Tag
Berliner Nahverkehr: Warnstreik geht in zweiten Tag

Berliner Nahverkehr: Zweiter Tag des 48-stündigen Warnstreiks

Der 48-stündige Warnstreik im Berliner Nahverkehr geht heute in seinen zweiten Tag. Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen bleiben den gesamten Freitag und Samstag über weiterhin stehen. Der Ausstand, zu dem die Gewerkschaft Verdi im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen mit den Berliner Verkehrsbetrieben aufgerufen hat, begann am Freitagmorgen und soll insgesamt 48 Stunden andauern.

Betriebsunterbrechung bis Sonntagmorgen

Erst am Sonntagmorgen soll der reguläre Betrieb in der deutschen Hauptstadt wieder anlaufen. Der S-Bahn- und Regionalbahnverkehr ist von diesem Arbeitskampf nicht betroffen. Die Berliner S-Bahn hat als Reaktion auf die Streiksituation auf einzelnen Linien zusätzliche Fahrten eingerichtet, um die Mobilität der Bevölkerung teilweise aufrechtzuerhalten.

Zweiter Warnstreik in aktueller Tarifrunde

Es handelt sich bereits um den zweiten Warnstreik in der laufenden Tarifrunde für den Berliner Nahverkehr. Bereits Anfang Februar stand der öffentliche Personennahverkehr für 24 Stunden still. Anders als in vielen anderen Tarifverhandlungen geht es in Berlin nicht primär um finanzielle Forderungen, sondern um den sogenannten Manteltarifvertrag, der die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in den Verkehrsbetrieben regelt.

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Bundesweite Streikwelle im Nahverkehr

Die Berliner Streiks sind Teil einer bundesweiten Welle von Arbeitskämpfen im öffentlichen Nahverkehr. Die Gewerkschaft Verdi führt derzeit parallel in allen 16 Bundesländern Verhandlungen mit den Nahverkehrsunternehmen über neue Tarifverträge. In den meisten anderen Bundesländern laufen ebenfalls mehrtägige Warnstreiks, die den öffentlichen Verkehr in vielen Regionen Deutschlands beeinträchtigen.

Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Nahverkehr haben in diesem Jahr besondere Bedeutung, da sie unter dem Eindruck steigender Lebenshaltungskosten und veränderter Arbeitsbedingungen nach der Pandemie stattfinden. Die Gewerkschaften fordern neben finanziellen Verbesserungen auch Regelungen zur Arbeitszeitgestaltung und zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten.

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