Wirtschaftsminister kehrt nach schwerem Verkehrsunfall ins Amt zurück
Mecklenburg-Vorpommerns parteiloser Wirtschaftsminister Wolfgang Blank hat einen Monat nach seinem schweren Autounfall auf der Autobahn 20 seine offizielle Amtsarbeit wieder aufgenommen. Der Politiker war bei dem Verkehrsunfall am 12. März schwer verletzt worden und muss nach wie vor eine Halskrause tragen, wie ein Sprecher des Ministers bestätigte.
Erster öffentlicher Auftritt im Schweriner Schloss
Seinen ersten öffentlichen Termin absolvierte Blank am Dienstag mit der Teilnahme an einem Treffen im Schweriner Schloss. Bei dem Gespräch diskutierte der Minister mit Wirtschaftsvertretern, Gewerkschaften und Kommunalpolitikern über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Iran. „Der Minister ist damit jetzt also wieder offiziell im Amt, wobei er auch in vergangenen Tagen und Wochen bereits gearbeitet hat“, erklärte der Ministeriumssprecher.
Allerdings sind die gesundheitlichen Folgen des Unfalls noch nicht vollständig überwunden. Wolfgang Blank trägt vorerst weiterhin eine Halskrause, um seine Verletzungen auszuheilen. Der Minister hatte in den vergangenen Wochen bereits im Hintergrund gearbeitet, doch nun kehrt er auch öffentlich sichtbar in seine politischen Pflichten zurück.
Unfallhergang auf der A20 bei Lindholz
Der schwere Verkehrsunfall ereignete sich am 12. März auf der Autobahn 20 bei Lindholz im Landkreis Vorpommern-Rügen. Nach Polizeiangaben war der Dienstwagen des Wirtschaftsministers mit einem Sicherungswagen der Autobahnmeisterei zusammengestoßen. Der Lkw-Fahrer hatte zuvor auf die linke Spur gewechselt, um eine Baustelle abzusichern.
Gegen den Fahrer des Sicherungswagens wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Der Unfall führte zu erheblichen Verletzungen bei Minister Blank, die eine intensive medizinische Behandlung erforderlich machten. Die genaue Dauer der notwendigen Halskrausen-Behandlung ist derzeit noch nicht absehbar.
Die Rückkehr des Ministers in den politischen Alltag wird in Mecklenburg-Vorpommern mit Erleichterung aufgenommen, doch die gesundheitlichen Einschränkungen bleiben vorerst bestehen. Die weitere Aufarbeitung des Unfallhergangs durch die Ermittlungsbehörden läuft derweil weiter.



