Nach Insolvenz: Räumungsverkauf in fünf Hammer-Filialen in Mecklenburg-Vorpommern gestartet
Räumungsverkauf in MV-Hammer-Filialen nach Insolvenz

Nach Insolvenz: Räumungsverkauf in fünf Hammer-Filialen in Mecklenburg-Vorpommern gestartet

Die bekannte Einrichtungskette Hammer befindet sich weiterhin in einer ernsten finanziellen Krise. Nachdem bereits im Juni 2025 die Brüder Schlau Gruppe, zu der die Kette gehört, Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet hatte, folgte im Januar 2026 ein weiterer Insolvenzantrag der neu gegründeten Hammer Raumstylisten GmbH. Nun hat die nächste Hiobsbotschaft die Märkte erreicht: In 44 von insgesamt 87 Filialen bundesweit wurde der große Räumungsverkauf eingeleitet.

Bis zu 70 Prozent Rabatt in betroffenen Filialen

Laut Angaben auf der offiziellen Homepage der Einrichtungskette werden in den betroffenen Standorten Rabatte von bis zu 70 Prozent auf den Originalpreisen gewährt. Dieser Ausverkauf betrifft auch fünf Filialen in Mecklenburg-Vorpommern, die voraussichtlich nicht gerettet werden können. Ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters erklärte gegenüber Medien, dass für etwa die Hälfte der Filialen aktuell kein Interessent gefunden werden konnte, der das Fachmarkt-Konzept weiterführen möchte.

Fünf MV-Standorte vom Ausverkauf betroffen

Die folgenden Hammer-Fachmärkte in Mecklenburg-Vorpommern sind Teil des Räumungsverkaufs:

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  • Hammer Fachmarkt Greifswald – Anklamer Landstraße 1, 17491 Greifswald
  • Hammer Fachmarkt Bentwisch – Hansestraße 43, 18182 Bentwisch
  • Hammer Fachmarkt Rostock – Güstrower Straße 9, 18109 Rostock
  • Hammer Fachmarkt Wismar – An der Westtangente 4, 23966 Wismar
  • Hammer Fachmarkt Güstrow – Ebereschenweg 2B, 18273 Güstrow

Der Ausverkauf in diesen Filialen läuft noch bis zum 31. März 2026. Bundesweit sind etwa 1.100 Mitarbeiter von den Schließungen betroffen, wobei für die betroffenen Mitarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern noch keine konkreten Aussagen getroffen werden können.

Gehälter der Mitarbeiter bis Ende März gesichert

Trotz der unsicheren Zukunft sind die Gehälter der Angestellten bis zum Ende März 2026 über das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit abgesichert. Dies bietet den betroffenen Arbeitnehmern zumindest eine kurzfristige finanzielle Sicherheit. Die Insolvenzverwaltung betont, dass das Ziel weiterhin die Fortführung und nachhaltige Stabilisierung des Unternehmens ist, doch die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass dieser Weg mit erheblichen Herausforderungen verbunden ist.

Die Situation bei Hammer unterstreicht die anhaltenden Schwierigkeiten im Einzelhandel, insbesondere für große Fachmarktketten. Kunden in Mecklenburg-Vorpommern haben nun die Möglichkeit, in den betroffenen Filialen Schnäppchen zu machen, während die Zukunft der Standorte und ihrer Mitarbeiter ungewiss bleibt.

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