Schwan blockiert Bahnstrecke: Zugausfälle und erhebliche Verspätungen in Nordwestmecklenburg
Am Mittwoch sorgte ein ungewöhnlicher Vorfall für erhebliche Störungen im Bahnverkehr im Landkreis Nordwestmecklenburg. Ein Schwan hatte sich in den Gleisen der Bahnstrecke zwischen Lübeck in Schleswig-Holstein und Güstrow im Landkreis Rostock niedergelassen, was zu einer vorübergehenden Sperrung der Strecke führte.
Polizei alarmiert: Schwan blockiert Gleise zwischen Bad Kleinen und Ventschow
Wie die Polizei mitteilte, wurde der Vogel zwischen den Ortschaften Bad Kleinen und Ventschow entdeckt, wo er sich in den Gleisen aufhielt. Alarmierte Beamte des Bundespolizeireviers Wismar fanden das Tier unverletzt vor. Als sich die Einsatzkräfte näherten, verließ der Schwan den Gefahrenbereich eigenständig und begab sich in einen angrenzenden Teich, wodurch eine Gefährdung des Tieres vermieden werden konnte.
Folgen für den Bahnverkehr: Zwei Zugausfälle und 142 Minuten Verspätung
Die Streckensperrung hatte direkte Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Nach Angaben der Behörden fielen aufgrund der Blockade zwei Züge komplett aus. Zusätzlich kam es zu erheblichen Verspätungen im Betrieb, die sich auf insgesamt 142 Minuten summierten. Erst nach der Räumung der Gleise konnte die Strecke wieder freigegeben werden, sodass der Zugverkehr nach über zwei Stunden Unterbrechung langsam wieder aufgenommen werden konnte.
Dieser Vorfall unterstreicht, wie selbst kleinere Ereignisse im Gleisbereich zu signifikanten Beeinträchtigungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr führen können. Die schnelle Reaktion der Bundespolizei verhinderte zwar Schlimmeres für den Schwan, doch die betrieblichen Konsequenzen waren dennoch spürbar für die Reisenden in der Region.



